Nachdem letzte Woche schon ein Gespräch mit den Betriebsräten der Firma Schaeffler über die augenblickliche Situation des Hirschaider Werkes statt gefunden hatte ließen sich nun MdL Holder Dremel und ich vom Werksleiter Michael Reinig aus Unternehmersicht informieren. Kurz gesagt: Das Hirschaider Werk steht sehr gut da und einschneidende Maßnahmen (negativ) sind nicht zu befürchten. Das wurde mir letzte Woche auch von den Betriebsräten bestätigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstellung des Bus-Bedienkonzeptes 2024 des Landkreises bei den Bürgermeistern. Mit 2-Stunden-Taktung und Anbindung aller Ortsteile eine deutliche Verbesserung des ÖPNV. Jetzt noch Feinschliff und dann geht es an die Öffenlichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ARGE-Sitzung unter Corona-Bedingungen in den Harmoniesälen in Bamberg. Wir schreiben das Entwicklungskonzept fort und beauftragen eine Studie über die Entwicklung des Einzelhandels in den Kommunen Bischberg, Hallstadt, Bamberg und Hirschaid mit Handlungsempfehlungen. Weiter stellt jede Kommune, falls Vorhanden, Einzelhandelsvorhaben vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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MdL Ursula Sowa (Grüne) informiert sich über den Kindergartenneubau MIKADO in den "Hohen Beeten". Sie zeigte sich begeistert von dem zukunftsweisenden Projekt und bot die Unterstützung als Landtagsabgeordnete in Sachen "Zuschuss" an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Meinungsaustausch mit den Gemeindevertretern aus Memmelsdorf und Pettstadt zum Thema Klärschlammverwertung. Äußerst informativ welche Erfahrung die Gemeinde Memmelsdorf mit der Klärschlammpressung hat. 23 % Trocknungsgehalt - ein hervorragender Wert. Wir werden weiter am Ball bleiben um jetzt das Thema Trocknung "anzupacken".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Viele Jahre mussten ins Land ziehen um endlich einen unterschriftsreifen Vertrag auf den Tisch zu bekommen. Nach langwierigen Grunderwerbsverhandlungen und immer wieder Umplanungen war es am 29. Juli 2020 so weit. Vertragsunterzeichnung für den Radweg zwischen Herrnsdorf und Röbersdorf. Ein Lückenschluss - schon lange überfällig. Die Kosten teilen sich die Gemeinde Frensdorf (70 %) und Hirschaid (30 %). Zuschuss des Freistaates: 60 % der förderfähigen Kosten.

Auf dem Bild von links: Bauamtsleiter Stefan Endres, Bgm. Klaus Homann, MGRin Daniela Bittel (alle Hirschaid), Bgm. Jakobus Kötzner, dahinter 2. Bürgermeister Norbert Neundörfer (beide Frensdorf).

 

 

 

 

 

 

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Erfahrungsaustausch mit meinem Eggolsheimer Kollegen Claus Schwarzmann im Rathaus Eggolsheim. Schwerpunkt waren die Sanierung der Kläranlagen mit Klärschlammverwertung, Wasser und Abwasser und Industrieansiedlungen.

Mit dem Bauausschuss in Röbersdorf

Besichtigung der Baumaßnahme Ortsdurchfahrt und Dorferneuerung sowie eines Bauvorhabens eines privaten Bauherrn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Planungen gehen weiter. Vorbereitung einer Gestaltungsfibel für die Dorferneuerung im Ortsteil Röbersdorf. Die Festsetzungen in der Fibel sind Voraussetzung für eine staatliche Förderung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger bei Baumaßnahmen sein. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass der Ort seinen dörflichen Charakter beibehält. Wer sich nach den Vorgaben richtet bekommt 20 - 30 % Zuschuss - wer nicht bekommt nichts. Auf dem Bild Städteplaner Ullrich von der Fa. Plan & Werk, Bauamtsleiter Stefan Endres, 3. Bgm. Markus Zillig und ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kurzfristig einberufene Besprechung mit Kindergartenleitungen und Schulleitungen zum Umgang mit Corona-Virus. Auf Grund der Schließung der Kindergärten und Schulen ab 16. 3. 20 war es nötig dieses Thema zu behandeln. Es wurde über das Einrichten einer "Notgruppe", Busverkehr, Umgang mit besorgten Eltern, Arbeitsrechtliche Themen und vieles mehr gesprochen. Personal hat Dienstpflicht. Für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen (z. B. Polizei, Krankenpflege, Ärzte) tätig sind wird eine Notgruppe eingerichtet. Jedoch müssen beide Eltern in diesen Berufen tätig sein und vorher alle Möglichkeiten der anderweitigen Unterbringung fehlgeschlagen sein. Für alle anderen Kinder besteht ein Verbot diese aufzunehmen. Am ersten Tag steht das Personal als Ansprechpartner zur Verfügung. Dann wird entschieden wo die Notgruppe eingerichtet wird. Der erste Tag bei den gemeindlichen Kindergärten ist der Dienstag da diese am Montag nach der Wahl sowieso geschlossen sind zwecks Wahlauswertung. Eine Liste der systemrelevanten Berufe geht uns vom Ministerium noch zu.

 

 

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Besichtigung der Klärschlammpresse. Eine Investition von ca. 500 000.- Euro.

Der Spatenstich für den 1. Bauabschnitt der Sanierung der Grund- und Mittelschule Hirschaid ist erfolgt. Nun geht es an die Baumaßnahme die etwa 1 Jahr in Anspruch nehmen wird. Die erste Maßnahme wird ca. 3,5 Mio. Euro kosten. Während der Baumaßnahme werden die Schülerinnen und Schüler in Schulcontainern untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es geht los mit der Ortsdurchfahrt von Röbersdorf! Nach zahlreichen Planungswerkstätten mit Röbersdorfer Bürgern, Verhandlungen mit Ämtern, Planern und Vorstellungen im Marktgemeinderat geht es jetzt los. Zunächst beginnen die Kanalarbeiten entlang der Staatsstraße. Nach Erledigung dieser Arbeiten nach ca. einem Jahr beginnen die Straßenbauarbeiten mit Ortsverschönerung. Die Maßnahme wird ca. 2 1/2 bis 3 Jahre in Anspruch nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 30. März erhalten wir eine erneute Auslegung für die ICE-Baumaßnahmen. Im Vorfeld lud der Landrat Vertreter der Kommunen aus Buttenheim, Altendorf, Hirschaid und Strullendorf zu einem Abstimmungsgespräch ein um die einzelnen noch offenen Punkte zu besprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gespräch im Landratsamt mit den Gemeindevertretern aus Buttenheim, Altendorf, Strullendorf, Hirschaid, Frensdorf, Memmelsdorf und Gundelsheim zum Thema "Klärschlammtrocknung". Unter Regie der Regionalwerke soll eine gemeinsame Trocknungsanlage neben der Kläranlage in Strullendorf gebaut werden. Die Fa. Gunreben die in der Nähe ist kann genug Abwärme liefern dieses Vorhaben zu realisieren. 2 Mio. Förderung durch das Bundesumweltamt wurden ebenfalls zugesagt um das Projekt zu fördern. Nun ist es an den Mitarbeitern der Fachhochschule "Amberg/Weiden" eine Kostenrechnung zu erstellen. Alles Kommunen sind sich einig das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen da es immer schwieriger (und teurer) wird den Klärschlamm zu entsorgen.

 

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Der nächste Frühling kommt und die Bienen fliegen wieder aus. Heute Gespräch mit Gartenbauverein, Ortsvertreter, Bauamt und Frau Klemisch vom Landratsamt. Planung von 3 neuen Gebieten mit Blühwiesen im Juliushof, Röbersdorf und Friesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jede große Tat beginnt mit kleinen Schritten. Gemeinsame Beschaffung von Mitfahrbänken für die Gemeinden Adelsdorf, Hallerndorf und Hirschaid. Wir beteiligen uns mit einer Bank beim REWE-Einkaufsmarkt in Sassanfahrt. So könnten Bürger der beiden Nachbargemeinden nach Hirschaid zum Einkaufen kommen und wieder zurück. Ein übergreifendes Projekt, sogar Landkreisübergreifend, was mich sehr freut. Weitere können folgen.

 

Übrigens - in Hirschaid stehen schon Mitfahrbänke in Röbersdorf (Brücke), Hirschaid (Höhe Gemeindebücherei) und Friesen (Ortseinfahrt).

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstellung der Planung "Ortsdurchfahrt Sassanfahrt" mit

städtebaulichen Maßnahmen bei Herrn Regierungsdirektor Mohnkorn von der Regierung von Oberfranken. Städteplaner Franz Ullrich, Bauhofleiter Stefan Endres und ich stellen das Projekt vor und erhalten die Zusage über Fördermittel. Ganz nebenbei wird uns auch eine Förderung für die Renovierung der Außenwände der Judenschule in Aussicht gestellt. Alles in Allem ein erfolgreicher Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ausgabe des 1000. Mittagessens in unserem Seniorencafe in der Nürnberger Straße. Die Senioren sind glücklich eine Anlaufstelle zu haben bei der sie Geselligkeit pflegen können und nebenbei auch ein günstiges Mittagessen bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Bürgermeister Söder (Hallstadt), OB Starke (Bamberg), Landrat Kalb, Thomas Silberhorn und den Betriebsratsvorsitzenden von Michelin, Bosch und Schaeffler in Berlin bei Wirtschaftsminister Altmaier um die aktuelle Situation bei den Autozulieferern im Landkreis Bamberg zu besprechen und um Unterstützung zu bitten. Wir wurden aufgefordert Projekte zu entwickeln bei denen das Wirtschaftsministerium dann unterstützend (finanziell) mit eingreift. Auch sollte die Politik über Neuansiedlungen außerhalb des Automobilbereiches nachdenken um die Autolastigkeit im Raum Bamberg zu entzerren. Landrat, OB und BR-Vorsitzender von Bosch wird nun als nächstes in der Vorstandszentrale von Bosch in Stuttgart vorsprechen. Weiter wurde ein Besuch von Minister Altmaier im Frühjahr in Bamberg vereinbart.

 

 

 

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Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Bamberg, Hirschaid, Bischberg und Hallstadt mit Sachstandsberichten zu den Einzelhandelsmaßnahmen in den jeweiligen Kommunen, Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes und eventuellen Erweiterungsthemen. Nach 2 Jahren gebe ich zum Jahresende den Vorsitz an Bamberg weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 11. November referierte ich vor der Kreistagsfraktion der CSU über ökologische Maßnahmen meiner Marktgemeinde Hirschaid. Dabei hob ich die Maßnahmen der Kindergärten sowie der beiden Grundschulen und der Mittelschule besonders hervor. Ich bin auf diese Einrichtungen sehr stolz die mit Herzblut an einer lebenswerten Zukunft arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim 2. Branchentag "Erneuerbare Energien" in Taufkirchen bei München durfte ich vor ca. 200 Landräten, Bürgermeistern, Fachleuten und Regierungsvertretern die Maßnahmen in Hirschaid vorstellen. Ich konzentrierte mich vor allem auf die Themen "Energiepark" (von einer Industriebrach zu einer Green Building Veranstaltungshalle), "E-Car-Sharing" und den geplanten Energielehrpfad. Das Feedback der Teilnehmer war durchwegs positiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstellung des MINT-Projektes durch Frank Seuling im Bay. Staatsministerium bei StM Thorsten Glauber und StM Michael Piazolo. Mit dabei MdL Holger Dremel, Landrat Johann Kalb sowie Vertreter des Kultusministeriums und der Regierung von Oberfranken. Es wurde besprochen wie dieses zukunftsweisende Projekt in der Bildungslandschaft umzusetzen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zweitägige Klausur mit meinen Fachbereichsleitern in Gößweinstein. Teambildung, aktueller Stand der Gemeinde, Visionen, Straffung und Digitalisierung der Gemeinde.

Erfolgreiche 2 Tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gespräch mit Unternehmensführung und Betriebsrat der Firma Schaeffler sowie Landrat über die augenblickliche wirtschaftliche Situation des größten Gewerbesteuerzahlers informiert.

Dabei wurde uns mitgeteilt dass die Situation in Hirschaid absolut positiv zu bewerten ist. Hirschaid ist ein Standort bei dem neue Technologien getestet werden und der fast nicht von der Dieselproblematik betroffen ist. Eine gute Mitteilung für den Landrat und mich sowie die 1600 Beschäftigten.

Übrigens firmiert das Hirschaider Werk nicht mehr unter INA sondern fortan nur noch unter Schaeffler.

 

 

 

 

 

 

 

  

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Samstagsklausur des Marktgemeinderates mit den Themen "Mögliche Baulandmodelle", Erschließungskosten "Anger II" in Erlach, Festlegung Baulandpreise und Bewerberauswahl.

Referenten: Matthias Simon vom Bay. Gemeindetag, Alexander Eberl von der DSK (Stadt- u. Grundstücksentwicklungsgesellschaft) sowie H. Meier von der Firma Höhnen & Partner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Besprechung ICE-Ausbau die II. im Landratsamt unter Leitung des Landrates Johann Kalb und Teilnahme der Bürgermeister aus Buttenheim, Altendorf, Strullendorf und Hirschaid sowie Bahnvertretern, Vertretern der Regierung des Strassenbauamtes, MdL Holger Dremel, StSekr. Thomas Silberhorn und MdB Andreas Schwarz. Es ist weiter schwer mit dem "Verhandlungspartner Bahn".

Ökumenische Weihe des neuen Seniorencafes in der Bamberger Straße täglich eine Mahlzeit zum Selbstkostenpreis von 12 bis 14 Uhr geboten. Neben der Arbeitserleichterung steht dieser Treffpunkt auch der Vereinsamung mancher Senioren entgegen. Eine tolle Sache des Seniorenbeirates mit der Firma Kobis. Der Markt Hirschaid unterstützt die Einrichtung gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sitzung der ARGE Bamberg, Hirschaid, Hallstadt, Bischberg mit den aktuellen Themen "Einzelhandelsanssiedlung", Projekte in den jeweiligen Gemeinden und der Stadt. Vorschläge für weitere Themenfelder wurden besprochen.

Ort: Schloss Sassanfahrt unter meiner Leitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir haben uns für eine Förderung des Spielplatzes in der Regnitzau bei der REWE-Stiftung "Aktion Mensch" beworben. Ziel ist der Umbau zu einem Integrativen Spielplatz mit entsprechenden Wegearbeiten und entsprechenden Spielgeräten.

Wir sind mittlerweile in die engere Wahl gekommen. Im Falle eines Zuschlages würde die Gemeinde und der Träger Netzwerk einen sehr hohen fünfstelligen Betrag erhalten. Heute war der erste Vor-Ort-Termin mit einer Vertreterin der Stiftung und einem Spielplatzplaner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heute einmal eine andere ARGE-Sitzung. Obwohl die ARGE mit Bamberg, Bischberg, Hallstadt und Hirschaid nur eine interkommunale Zusammenarbeit im Einzelhandel vorsieht gingen wir heute einmal andere Wege. Wir befassten uns mit dem Thema "Pflege". Nach einem kleinen Einführungsreferat durch den Geschäftsführer der Sozialstiftung Xaver Frauenknecht ging es in die Diskussion mit den zahlreichen Vertretern der Sozialverbände und Fachleuten zum Thema "Pflege". Wir kamen überein, dass ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch der Landkreisvertreter und Vertretern der Stadt Bamberg sowie den Sozialverbänden sehr wichtig ist jedoch jede Kommune "seine Hausaufgaben selbst machen muss".

 

 

 

 

 

 

 

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Noch kurz vor den Osterferien legten die Schülerinnen und Schüler der Umwelt AG der Sassanfahrter Grundschule einen Blühstreifen hinter dem CuraVivum-Seniorenheim in Sassanfahrt an. Die Kinder hatten einen großen Spaß beim Festtreten des Samens den MGR Udo Wüst vorher aussähte. 3. Bürgermeister Hans Wichert stellte die Bretter her und die Bauhofmitarbeiter versorgten die fleißigen Helfer mit einer Brotzeit. Die anwesenden Marktgemeinderäte beaufsichtigten die Arbeit. Danke auch an den OGV Sassanfahrt der den Rückschnitt der Obstbäume vornahm. Jetzt fehlt nur noch ein Imker um die sinnvolle Sache abzurunden. Jedenfalls ein herzliches "Dankeschön" an die Kinder für ihren Einsatz. Danke aber auch an die Kreisfachberaterin Alexandra Klemisch für die fachliche Begleitung. Hoffen wir, dass es bald grünt und blüht auf der Wiese zum Wohle der Natur und zur Freude der Spaziergänger.

 

 

 

 

 

 

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Nun sind die Bürgerversammlungen zu Ende. Ich bin begeistert von dem Interesse der Bürger am Gemeindegeschehen. In 9 Bürgerversammlungen zählten wir über 900 Besucher. Die Probleme waren fast überall identisch: Verkehr, wildes Parken, Raserei und Hundekot neben ein paar spezifischen Ortsteilproblemen. Nun liegt es an der Verwaltung und mir als Bürgermeister die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger anzugehen. Bilder v. links nach rechts: Hirschaid, Sassanfahrt, Seigendorf, Friesen, Rothensand, Erlach, Regnitzau, Röbersdorf und Köttmannsdorf.

Auch die Dorferneuerung Erlach mit Straßensanierung, Kanalisation und Aufwertung des innerörtlichen Umfeldes kommt voran. Am 26. März haben wir das Projekt beim "Amt für ländliche Entwicklung" vorgestellt die der Planung positiv gegenüber stehen. Es wurde uns ein Zuschuss in Höhe von 45% für die Erneuerungsmaßnahmen in Aussicht gestellt. Auch die Anwohner profitieren mit höchster Wahrscheinlichkeit bei Verschönerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Also nächstes Jahr der Kanal und 2021 die Dorferneuerungsmaßnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein großes Problem in Hirschaid ist die Verkehrssituation. Aus diesem Grund hat sich der Marktgemeinderat und die Verwaltung entschlossen ein Verkehrsgutachten in Auftrag zu geben um die Situation zu beleuchten und Maßnahmen einzuleiten. Nun fand ein Gespräch mit Vertretern der Verwaltung, dem Kreisbauhof, der Autobahnmeisterei und dem beauftragten Institut "Schuhco" statt um vorbereitende Maßnahmen einzuleiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gemeinsames Arbeitsgespräch zwischen den Bürgermeistern der ARGE (Kommunle Arbeitsgemeinschaft) Bamberg, Hallstadt, Bischberg und Hirschaid. Es wurde neben der ursprünglichen Zielsetzung "Einzelhandelsprojekte" eine Zusammenarbeit bei den Themen "Wohnen" und "Pflege" vereinbart. Ich kann nur sagen: Eine äußerst konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was bewegt unsere Jugendlichen heute? Wie sehen sie ihre Zukunft? Welche Ängste plagen sie? diesen und vielen anderen Fragen stellten sich MdL Ursula Sowa (Grüne), Bgm. Klaus Homann (CSU) und MdL Holger Dremel (CSU) bei einer Diskussion der 10 Klassen der Mittelschule Hirschaid. Eine angeregte Diskussion, viele Fragen und ein sehr kurzweiliger Vormittag bei dem beide Seiten viel mitnehmen konnten. Ein Auszug aus den Themen: Pflegenotstand, Migration, Rentensicherheit, Legalisierung von Rauschgift, Alkohol, Bildungspolitik in Bayern, Wohnungsnot und Miet- und Baulandpreise. Ein weiterer Fragenkatalog über kommunale Themen wurde mir anschließend noch zugestellt für die keine Zeit mehr blieb. Ich werde mich also aufmachen und noch einmal die Schule besuchen um auch diese Fragen zu beantworten.

 

 

 

 

 

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Ing. Büro Sauer & Harrer, Bauamt und Ortssprecher Simon (Erlach)

Vorbesprechung kleine Dorferneuerung mit Sanierung Kanal, Straßensanierung und Dorfverschönerung.

Nebenbei wird auch die nächste Bürgerversammlung am 25. 3. besprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heute mit Herrn Raab (Straßenbauamt), MdL Holger Dremel, und MGR Markus Zillig in Röbersdorf um die geplante Straßensanierungsmaßnahme OD Röbersdorf zu besprechen. Ampel in Höhe Raiffeisenstraße ist so gut wie versprochen. MdL Dremel informierte sich über die Maßnahme und versprach auf eine zügige Bereitstellung der Staatsgelder zu drängen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Termin bei der Regierung von Oberfranken mit dem Verein "Netzwerk für Kinder und Jugendliche" e. V.

Es geht um den Neubau eines Kindergartens mit Kinderkrippe im Industriegebiet (hinter Realschule). Bevor konkret eingestiegen und geplant wird müssen erst einmal alle Fördermöglichkeiten abgeklärt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sitzung der besonderen Arbeitsgemeinschaft Bischberg, Hallstadt, Hirschaid und Bamberg (ARGE) im Schloss Sassanfahrt unter meinem Vorsitz.

Auf der Tagesordnung standen die Themen "Warum überhaupt eine ARGE?" und wie soll die ARGE im Jahr 2025 aussehen. Einig waren sich alle das Themenfeld nicht nur auf den Einzelhandel zu beschränken sondern weitere Themenfelder aufzumachen wie ÖPNV, Bebauung, Wirtschaft, Wohnraum oder auch Touristik. Nun sprechen erst einmal in der nächsten Sitzung die 4 Bürgermeister miteinander bevor im Juli die zukünftige "Richtung" festgelegt wird. Wichtig ist: Wir sprechen miteinander nicht übereinander.

 

 

 

 

 

 

 

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Auf großes Interesse stieß der Vortrag der Klimaallianz Bamberg mit dem  Thema "Wie kann eigenerzeugter elektrischer Strom den Energiehaushalt des Wohnhauses verändern?"

Die Sitzplätze des großen Sitzungssaales reichten für die Interessierten nicht aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Termin bei der Regierung von Oberfranken

Gleich mit drei Planungsbüros marschierten wir am 7. Februar bei der Regierung von Oberfranken auf um wichtige städtebauliche Themen mit Regierungsdirektor Mohnkorn zu besprechen und uns Zuschüsse von rund 60% zusichern zu lassen.

Im einzelnen wurden die Themen Erneuerung Ortsdurchfahrt Röbersdorf, Erneuerung Ortsdurchfahrt Sassanfahrt sowie Sanierung des Rathausumfeldes mit Aufwertung Rathauswiese, zusätzliche Parkplätze hinter dem Rathaus und Parkplatzkonzept an der Bahn in Höhe der Straße "Am Leimhüll" mit Anbindung zur Bahn besprochen. Herr Mohnkorn sicherte uns die volle Unterstützung der Regierung mit und erteilte zum Teil bereits "Grünes Licht" für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn im Rathausumfeld. Alles in Allem ein sehr gutes und konstruktives Gespräch mit einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis.

 

 

 

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Erste Kommandantenversammlung der Hirschaider Feuerwehren am 27. Januar mit Budgetplanung, Terminabsprachen, Aktuelles und Vorstellung der Maßnahme "Feuerwehrbedarfsplan" der im in der MGR-Sitzung im Februar behandelt wird.

In diesem Jahr stehen Weihen von Feuerwehrautos in Köttmannsdorf, Röbersdorf und Seigendorf auf dem Plan. Auch der große Feuerwehrehrungsabend wurde für 23. November beschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die jüdische Familie Merel war die einzige jüdische Familie die zur Zeit des Nationalsozialismus im Hirschaider Ortsteil Sassanfahrt lebte. Vater und Mutter kamen im Konzentrationslager ums Leben den Kindern gelang die Flucht nach England. Die beiden jüngsten Kinder Sophie und Jenni leben heute noch als 87 und 89jährige in London bzw. Jerusalem. Der Hirschaider Rainer Zeh hat die Familie ausfindig gemacht und ein Buch über das Leben der Merels bis 1945 geschrieben. Gleichzeitig ist ein Film mit Laiendarstellern aus dem Landkreis Bamberg mit dem Titel "Wie Blätter im Wind" von Klaus Fleischmann erschienen. Die Familie Merel war mittlerweile  in Hirschaid, so u. a. zur Stolpersteinverlegung vor ihrem ehemaligen Wohnhaus, zum Gedenken an ihre Eltern. Mittlerweile ist mit dem Autor und der Familie Merel ein freundschaftliches Verhältnis mit der Familie Merel entstanden. Das Buch kann über den Verein "Kunst- und Kulturbühne zum Preis von 10.- Euro bezogen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Bürgermeisterkollegen Wolfgang Desel und Stefan Endres vom Bauamt auf Besichtigungstour entlang des Bahnausbaues von Breitengüßbach über Zapfendorf bis Bad Staffelstein. Eindrücke über die Lärmschutzwände eingeholt. Eine Aufgabe die in Hirschaid und Strullendorf im Zuge des ICE-Ausbaues ansteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es geht zügig weiter mit der Erneuerung der Staatsstraße durch Röbersdorf. Am 29. 10. 18 im Dorfgemeinschaftshaus Röbersdorf Planungswerkstatt mit 15 aktiven und interessierten Bürgern unter Leitung des Planungsbüros Valier & Partner (Herr Valier und Frau Werthmann). Ideensammlung im Rahmen der Städtebauförderung. Betrachtet wurden die Bereiche Ortsdurchfahrt (Gestaltung), Raiffeisenstraße sowie Ring- und Lindenstraße. Eine sehr angeregte Diskussion, manchmal hektisch aber überwiegend sachlich geführt mit vielen Anregungen und Ideen. Nun geht es in die weitere Planung durch die beauftragte Firma und Vorstellung im Dezember im Marktgemeinderat.

 

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Sitzung einer Fair-Trade-Arbeitsgruppe der Metropolregion Nürnberg im Hirschaider Rathaus. Es wurde eine Wanderausstellung geplant und das Für und Wieder von Flyern und Infobroschüren besprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Landtagskandidat Holger Dremel besucht mich im Hirschaider Rathaus um sich die aktuelle Situation in Hirschaid zu informieren. Ich habe ihm viele Herausforderungen  wie z. B. ICE, Verkehr, Schulhauserweiterung, Kindergartensanierungen u. v. m. geschildert. Ich hoffe auf seine Unterstützung nach seiner Wahl in den Landtag. Übrigens der einzige Kandidat der sich über die Probelme vor Ort informierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Empfang bei der Generalkonsulin Dragica Urtelj von Slowenien in München anlässlich des slowenischen Nationalfeiertages.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gespräch mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick nach der Altarweihe in Hirschaid.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gesundheitstag für die Hirschaider Grund- und Mittelschule. Vielen Dank an die Fa. REWE Hirschaid und Brose Bamberg für die Organisation und Durchführung. Die Kinder lernten an diesem Tag in der RegnitzArena gesundes Essen kennen und richtige Bewegung durch Sport. Ich kann sagen die Kids waren voll dabei und äußerst begeistert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Volles Haus bei der Bürgerversammlung in Röbersdorf. Was lange währt wird endlich gut. Planungen für die Sanierung der Ortsdurchfahrt mit Dorferneuerung wird vom Planunsbüro Valier und dem Straßenbauamt vorgestellt. Wir gehen auf die Zielgerade zu. Weiteres Thema die Erneuerung des Friedhofes in Röbersdorf die vor der Vollendung steht. Interessante und lebhafte Gespräche und Beiträge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Besichtigung einer Klärschlammpresse an der Kläranlage Eggolsheim. Gemeinsam mit Eggolsheim/Hallerndor, Buttenheim/Altendorf und Strullendorf beabsichtigen 4 Klärschlammpressen zu beschaffen. So erhalten wir einen entsprechenen Mengenrabatt. Mit der Klärschlammpresse ist es uns möglich den Trocknungsgehalt des Klärschlammes von 3 auf 25 % zu erhöhen und damit das Entsorgungsvolumen und die Entsorgungskosten deutlich zu reduzieren. Zur Zeit wird das Pressen noch an eine externe Firma vergeben. Nebeneffekt der neuen Pressen ist auch ein deutlich reduzierter Energiebedarf beim Pressen. Ein erster Schritt. Danach machen wir uns um eine gemeinsame Verwertung Gedanken.

 

 

 

 

 

 

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Grundschüler der 4. Klasse der "Grund- und Mittelschule Hirschaid" informieren sich über die Aufgaben des Gemeinderates, des Bürgermeisters und der Verwaltung.

Am Anfang spielen wir gleich einmal eine Marktgemeindratssitzung durch und ernennen 2 stellv. Bürgermeister, eine Sektretärin und einen Zeitungsreporter. Den Schülern hat es großen Spaß gemacht und sie stellten viele Fragen. Ich habe mich sehr gefreut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich habe festgestellt wenn man für Kinder und Jugendliche etwas plant sollte auch mit denen sprechen und nicht mit den Eltern. Die Jugendliche haben ganz andere Wünsche wie die Erwachsenen. Pragmatisch und auch noch kostengünstig. Hier geht es um die Möglichkeit sich mit dem Mountain-Bike auszutoben. "Bürgermeister lass uns einen Haufen Erde hinkippen den Rest machen wir selbst". Das ist doch eine Aussage. Was hätten da die Eltern und Erwachsenen für Vorstellungen eingebracht??

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Besprechung mit den Kindergartenleitungen unserer 7 Einrichtungen. Themen waren ein kurzes Feedback zur beauftragten Bedarfsplanung durch die Fa. Kubus, Abgleich der Voranmeldungen für das nächste Kindergartenjahr, Feeback über Stand der Planungen "Neubau Kindergarten MIKADO" und das Thema "Fair Trade". Beim letzten Thema war ich überrascht was in unseren Kindergarteneinrichtungen bereits läuft und wie aufgeschlossen die Leitungen dem Thema gegenüberstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auf dem Weg zur Fair-Trade-Gemeinde

Erstes Abstimmungsgespräch

Zu einem ersten Abstimmungsgespräch mit dem Ziel einer Fair-Trade-Kommune trafen sich die beiden Schulleiter Christian Neundörfer und Heike Hammon, Sebastian Werthmann (Gewerbeverband), Barbara Nägel (Verwaltung), Martin Knab (Kirche), Frank Braun (Eine Welt Promoter Nordbayern) und ich als Bürgermeister. Wir waren alle von den Ausführungen von Frank Braun begeistert und erklärten uns sofort bereit die Steuerungsgruppe zu bilden. Ergänzt wird diese Gruppe noch von Albert Deml vom Marktgemeinderat. Jetzt wird noch die Zustimmung des Marktgemeinderates eingeholt (Juni-Sitzung) und die Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung im Rathaus über das Rathausfest informiert. Wir waren uns alle einig, dass das Thema Fair-Trade erweitert werden muss auf die Themen regionale und saisonale, biologische und gesunde Ernährung. Auch werden wir uns Schritt für Schritt in das Thema einarbeiten. "Nicht gleich dicke Bretter bohren sonst verliert ihr schnell die Lust", so Frank Braun. Ich freue mich, dass meine Damen in der Verwaltung gleich von diesem Thema begeistert waren und das Rathaus sofort auf Fair-Trade umgestellt haben. So gibt es nur noch Kaffee aus fairem Anbau, Geburtstagsgeschenke für Bürger aus dem Eine-Welt-Laden und Büromaterial aus nachhaltiger und fairer Produktion.

 

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Interkommunale Zusammenarbeit

 

Treffen der Bürgermeister aus Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim, Hirschaid und Strullendorf mit Geschäftsführern und Verantwortlichen der Kläranlagen. Ziel ist die Klärschlammthematik zu verbessern. Erster Schritt wird die Sammelbeschaffung von Klärschlammpressen sein um das Volumen des Klärschlammes zu reduzieren. Weitere Schritte werden die gemeinsame Kärschlammtrocknung und Entsorgung sein. Wir sind uns einig: Nur gemeinsam können wir diese großen Ziele umsetzen. Erste Hausaufgaben wurden den Bürgermeistern und ihren Verwaltungen mitgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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Vor der Bauausschusssitzung am 10. April besichtigen die Mitglieder des Ausschusses den neuen Wasserbehälter in Seigendorf. Eine erste Investition in die Sicherheit der Wasserversorgung neben einem neuen Tiefbrunnen in Hirschaid. Maßnahme für rund 1 Million Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Treffen der Fachgruppe "Kommunales Greenmanagement" unter Leitung von Udo Wüst (FW) im Rathaus. Teilnehmer waren Jäger, Landwirte die mit der Gehölzpflege beauftragt sind, Gemeindeverwaltung, Marktgemeinderäte und Herr Weber vom Landschaftspflegeverband. Zunächst wurde eine Kartierung der betroffenen Flächen geplant und die richtige Pflege der Hecken (Schnitt) durchgesprochen. Als nächster Schritt werden dann die konkreten Maßnahmen vor dem nächsten Winter durchgesprochen. Alle waren sich einig: Es geht nur miteinander nicht gegeneinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Anlässlich der 5. Energiemesse im Hirschaider Energiepark überraschte der Inhaber Frank Seuling mit einem ganz neuen zukunftsweisenden Konzept für den BayWa-Turm in der Nähe des Energieparks. Ein M(Mathematik)I(Informatik)N(Naturwissenschaft T(Technik) Zentrum für konstruktives Lernen. Auf 5 Ebenen erleben Schüler ein lebendiges Lernen abseits verstaubter Bücher. Sie können und sollen selbst "Hand anlegen" und dadurch für die Naturwissenschaften begeistert werden. So erhofft man sich mehr Interessenten und Studierende in diesen Bereichen. Unsere Wirtschaft hat es dringend nötig. Nun ist die Politik und Wirtschaft gefordert die nötigen Rahmenbedingungen sowohl baurechtlicher wie auch finanzieller Natur zu schaffen. Für Hirschaid ist dieses Projekt unbedingt zu begrüßen und wäre bei Realisierung ein absolutes Leuchtturmprojekt.

Auf dem Bild v. li.: Inhaber Frank Seuling, Bgm. Wolfgang Desel aus Strullendorf, 2. Bgm. und Landtagskandidat Holger Dremel aus Scheßlitz, Staatsministerin für Gesundheit Melanie Huml und meine Wenigkeit Bgm. Klaus Homann aus Hirschaid.

 

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10 Jahre Leader in Bamberg

 

Über 10 Jahre LEADER im Bamberger Raum informiert eine Ausstellung im Rathaus. Verschiedene Projekte auf dem Land werden durch Leader mit 50% gefördert. Voraussetzung ist, dass die Gemeinde der lokalen Leader-Gruppe angeschlossen ist. Wenn dann das angestrebte Projekt noch pass steht der Förderung nichts mehr im Wege. So wurde das Sassanfahrter Schloss bereits gefördert, Der Schulbauernhof Heinershof, Regionalvermarktung, Wanderwege, Badesseen und vieles mehr. Über die Maßnahmen der letzten 10 Jahre informiert die Ausstellung im Rathaus die noch bis Mitte April zu sehen ist. Die offizielle Eröffnung erfolgte durch Landrat Kalb, Leader-Manager Strauß, 2. Bürgermeisterin Eberl und durch mich.

 

 

 

 

 

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Die Anhörung zum Planfeststellungsverfahren zur ICE-Ausbaustrecke begann mit einem Bürgerprotest vor der Veranstaltungshalle, dem Vereinsheim der Concordia Strullendorf.

Anschließend erfolgten am Montag noch einmal Statements der Bahn, des Landratsamtes und der Bürgermeister aus Altendorf, Strullendorf, Buttenheim, Hirschaid und Eggolsheim. Anschließend übernahmen die Anwälte "das Zepter" und legten ihre Argumente gegen die Planfeststellung vor. Bis Dienstag Mittag ging es dann um Baustellenlärm, Schienenbonus, besonders überwachtes Gleis, Immissionsschutz, Gesundheitsschädigung, länge der Züge, Verjährung und Entschädigung. Der Altendorfer Rechtsanwalt Müller-Meineke fochte sogar den Ausbau als Schwarzbau an. Am Dienstag Nachmittag hatten dann die Bürgermeister und ihre Anwälte noch einmal Gelegenheit zu ihren eigenen Streckenproblemen Stellung zu nehmen. Für Hirschaid war dies die Verlängerung des Bahnsteiges nach Norden, die Sperrung der Unterführung Maximilianstrasse während der Baumaßnahme, Parktplatzprobleme (Erwerb von Parkfläche von der Bahn), Durchlass Lindlesgraben, Begrünung Straße bei Kindergarten (Verzicht im Sinne einer Straßenerweiterung), Wendeplatte Amlingstadter Strasse, Rettungsweg bei INA, Neubau Brücke Griesweg und noch einige weitere kleinere Punkte. Der Mittwoch und Donnerstag stand dann ganz im Zeichen der Bürgeranhörung. Entgegenkommen signalisierte die Bahn in Hirschaid bei der Sperrung der Maximilianstrasse die nicht erfolgen soll, Parkplatzbeschaffung, Wegfall des Grünstreifens und einer anderen Bautrassenführung bei der Amlingstadter Strasse. Diese soll, soweit Grundstücksverhandlungen gut laufen, über den Löserweg erfolgen. Auch einer Verbreiterung der Fußgängerunterführung und einer Verlängerung des Bahnsteiges zeigte sich die Bahn nicht abgeneigt. Die Kosten müsste jedoch die Gemeinde tragen.

 

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Bürgerversammlung in Seigendorf

 

Im voll besetzten Versammlungsraum in der "Alten Schule" berichtete ich über vollendete Maßnahmen im Jahr 2017 und Maßnahmen für das Jahr 2018 der gesamten Marktgemeinde. Konkret interssierte die Seigendorfer Bürger die Sanierung der BA27 mit teilweiser Vollsperrung von Mitte August bis Mitte Oktober und die einspurige Sperrung von Mitte Oktober bis kurz vor Weihnachten. In Zeiten der einseitigen Befahrung wird die Ausfahrt der A73 (aus Richtung Nürnberg) bereits in Forchheim ausgeleitet. Aus Richtung Bamberg kann die Ausfahrt erfolgen. Während der Vollsperrung sind beide Autobahnabfahrten gesperrt.

Ein breites Thema war auch die Trinkwasserversorgung in Seigendorf bedingt durch die Verunreinigungen Ende letzten Jahres. Viel Gesprächsbedarf bestand auch bezüglich der Härte des Wassers und des Wasserdruckes durch Inbetriebnahme des neuen Brunnens. Ebenfalls ein Thema war die Chlorung die noch 4 Wochen aufrecht erhalten wird bis der neue Hochbehälter in Betrieb geht. Die Anwesenden nahmen zufrieden zur Kenntnis dass mit einer UV-Filteranlage ein weiterer Schritt gegen die Verunreinigung des Wassers eingeleitet wurde. Alles in Allem eine konstruktive Veranstaltung bei der viele Unklarheiten ausgeräumt und Fragen beantwortet werden konnten.

 

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Bürgerversammlung Friesen am 19. 2. 18

Voller Saal im Gemeinschaftshaus mit folgenden wichtigen Themen

- Allgemeiner Bericht über Hirschaid

- Aktueller Stand der Trinkwasserversorgung (Ausbaumaßnahmen,                     Sanierungsmassnahmen, Verunreinigung in der Vergangenheit)

- Aktueller Stand Bebauungsplan Vogtgelände

- Planung einer Photovoltaikanlage zwischen Friesen und Hirschaid

 

Themen aus der Bürgerversammlung

- Verunreinigung durch Hundekot.Testweise wird ein Kotbehälter angeschafft.

- Ausleuchtung des Bolzplatzes an der Wartleithe. Solarleuchte angedacht.

- Strassenausbaubeitragssatzung

- Tempo 30 im Ort (Messung und Tempoanzeige könnten helfen.

 

 

 

 

 

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Brücke über den RMD-Kanal muss erneuert werden

 

Am 7. Februar 2018 fand ein Gesprächstermin mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg bzgl. der Brücke über den Rhein-Main-Donau-Kanal statt. Die Brücke ist in der Straßenbaulast des Freistaates Bayern. Im vergangenen Jahr wurde nach intensiven Untersuchungen und Überprüfungen nun festgestellt, dass eine Sanierung des Baukörpers im Bestand nicht möglich ist. Es ist daher die Neuerrichtung des Bauwerkes geplant. Die Planungsphase wird voraussichtlich die nächsten 3 bis 4 Jahre in Anspruch nehmen. Bzgl. Umleitungsverkehr während der Bauphase sind noch weitere Abstimmungsgespräche notwendig. Ebenfalls muss eine Koordination mit den anstehenden Baumaßnahmen (ICE Ausbau, etc.) erfolgen. Der Markt Hirschaid muss ferner die gemeindlichen Leitungen (Kanal- und Wasserleitung), welche am Brückenbauwerk befestigt sind, zu gegebender Zeit umverlegen bzw. sichern. Die Kostenaufteilung erfolgt gemäß den bestehenden Vereinbarungen.

 

Sanierung der Ortsdurchfahrt Sassanfahrt

 

Ebenfalls am 7. Februar 2018 fand ein Abstimmungsgespräch mit dem Landkreis Bamberg, Fachbereich Tiefbau bzgl. der Sanierung der Ortsdurchfahrt Sassanfahrt statt. Vereinbart wurde, dass der Markt Hirschaid die gemeindlichen Maßnahmen zur Kanal- und Wasserleitungssanierung Mitte 2018 beginnt und bis Mitte 2019 abgeschlossen hat. Danach erfolgt der Ausbau/Sanierung der Straße durch den Landkreis Bamberg. Der Gehwegbereich muss in diesem Zuge durch den Markt Hirschaid ausgebaut/saniert werden. Die entsprechenden Haushaltsmittel wurden bereits eingeplant. Eine Fertigstellung der Maßnahme ist für das Jahre 2020 vorgesehen.

 

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Tagung "Blühender Jura" in Hirschaid. Rückblick von Frau Hilker auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr im Sinne der Landschaftspflege. Alle 9 teilnehmenden Bürgermeister stimmten für eine Fortführung der Aktion im Sinne der Landschaftspflege. Die Regierungsvertreter freute das und sie versprachen sich für erneute EU-Förderungen einzusetzen. Für die Zukunft wurden das Anbringen von Info-Tafeln in den einzelnen Gemeinden besprochen, überregionale Zusammenarbeit, weiter Unterstützung von Schäfern, Fortbildungsmaßnahmen für Schulen und Kindergärten, regionale Vermarktung und vieles mehr. Ein sinnvoll angelegtes Geld und Hirschaid ist mit der Friesener Warthe mit dabei.

 

 

 

 

 

 

 

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Erfahrungsaustausch der Gemeinden Eggolsheim, Buttenheim/Altendorf, Hirschaid, Strullendorf und Burgebrach zum Thema Klärschlammtrocknung, Klärschlammentsorgung, Eigenenergieversorgung und Behandlung des Klärschlamms im Faulturm im Rathaus Burgebrach. Ein informatives Treffen bei dem vor allem auch die Effektivität und die Kosten beleuchtet wurden. Viele neue Erkenntnisse sind uns dabei vor Augen geführt worden. Alles in allem ein sehr gutes Miteinander und eine konstruktive Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Landesparteitag der ödp im Energiepark

 

Ich stelle Hirschaid vor mit all seinen Chancen und Risiken.

ICE-Planfeststellung, Demographischer Wandel, Flüchtlinge, Leerstände und Innenverdichtung und vieles mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jährliche Kommandantenversammlung der Hirschaider Wehren. Am Jahresanfang wird das Budget für Kleinbeschaffungen festgelegt. Weitere Themen waren Unklarheiten zwischen den Wehren, Terminvereinbarungen und Neuerungen im Feuerwehrwesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir lassen auch nicht locker !!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorausblick auf das Jahr 2018

- Fertigstellung Friedhof Röbersdorf, Außenanlagen

- Baubeginn Erschließungsstrasse "Hohe Beete III" bei Realschule

- Baubeginn Erweiterung Staatliche Realschule Hirschaid durch Landkreis

- Fertigstellung Regenrückhaltebecken in Rothensand

- Fertigstellung Baugebiet "Neugarten" in Sassanfahrt

- Abschluss der Planungsphase Ortsdurchfahrt Röbersdorf, Vorbereitende Untersuchung Städtebauförderung

- Abschluss der Planungsphase "Künftige Wasserversorgung im östlichen Gemeindegebiet" mit Quellsanierung, etc.

- Abschluss der Planungsphase "Sanierung Ortsdurchfahrt Sassanfahrt" mit dem Landkreis Bamberg

- Satzungsbeschluß Nahversorgung Sassanfahrt

- Beginn Bauma´ßnahme Behindertengerechte Wohnanlage Hohe Beete III

- Beginn Sanierung Grund- und Mittelschule Hirschaid

- Gründung eines Schulverbandes mit den Nachbargemeinden Buttenheim und altendorf im Bereich Mittelschule

 

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Ein kleiner Rückblick auf die Baumaßnahmen im Jahr 2017 in Hirschaid

- Einweihung Kreisverkehr Köttmannsdorf

- Fertigstellung Eigenversorgung mit Brunnenwasser Frankenlagune

- Inbetriebnahme des Brunnen IV in Seigendorf

- Baubeginn Außenanlagen Friedhof Röbersdorf

- Einweihung Aussegnungshalle Röbersdorf

- Baubeginn Regenrückhaltebecken Rothensand

- Fertigstellung Baugebiet "Pfefferäcker" in Rothensand

- Baubeginn Baugebiet "Neugarten" in Sassanfahrt

- Baubeginn Spielplatz Köttmannsdorf

- Erweiterung Kindergartengruppe Schule Sassanfahrt

- Sanierung GVS Friesen, BA II

- Sanierung GVS Seigendorf

- Sanierung Kanal- und Wasserleitung Schultheißenbrandstrasse

- Erschließung ehem. "Stumpf Gelände" Sassanfahrt

 

Weitere Schwerpunkte der Arbeit im Jahr 2017

- Planfeststellungsverfahren VDE 8.1 "ICE Ausbau" mit 256 privaten und knapp 100 gemeindlichen Einwendungen

- Einführung der gesplitterten Abwassergebühr zum 1. 1. 2017

- Bürgerforum ICE Ausbau

- Gemeindebücherei tritt Online-Verbund bei

 

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6. Energieeffizienz-Netzwerk-Treffen mit 8 weiteren Kommunen in Birgland-Schwend bei der Firma eCHARGE Hardy Barth GmbH. Ein ungeheuer  innovatives Unternehmen im Bereich "Alternative Energie". Wir behandelten schwerpunktmäßig das Thema E-Mobilität. Energie wird zum größten Teil selbst erzeugt. Auf dem Bild besichtigen wir das BHKW der Firma mit 25 Mitarbeitern. Die Firma ist tätig im Bereich "Normale Elektrodienstleistungen", E-Ladesäulen, PV und Speichertechnik. Sehr interessanter Tag mit regem Austausch unter den Teilnehmern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Während Andere die Kirchweih am Kirchweihmontag besuchten trafen sich Vertreter der Regierung, der Fa. IBAS, der Stadt Bamberg sowie Bürgermeister aus Altendorf, Strullendorf und Hirschaid um die Problematik "Lärmschutz" beim ICE-Ausbau zu besprechen. Auch wurde erörtert wie eine gemeinsame Strategie gegen den Schienenbonus in die Wege geleitet werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Seit 1. August 2017 befindet sich eine Forstaussenstelle in Hirschaid. Förster Stefan Müller bezog an diesem Tag seine neuen Arbeitsräume in der "Alten Schule" gegenüber dem Rathaus. Bei einem kleinen Empfang führte er gleich die Vertreter der Gemeindeverwaltung sowie den 1. und die 2. Bürgermeisterin in seinen Tätigkeitsbereich ein. Herzlich Willkommen Herr Müller.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bürgerversammlung zur ICE-Planfeststellung

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger fanden den Weg zur Bürgerversammlung bezüglich der ICE-Planfeststellung in die RegnitzArena. Den besorgten Bürgern standen verschiedene Fachreferenten zur Verfügung. Dr. Lehners und Dr. Schönefeld beantworteten die rechtlichen Fragen, Herr Hanrieder Fragen zum Lärmschutz und Stefan Kabitz vom "Besseren Bahnkonzept" sprach aus seiner Erfahrung bei den Baumaßnahmen in Zapfendorf. Kabitz verwies auch auf deinen Einspruchhelfer mit verschiedenen Textbausteinen die den betroffenen Bürgern Hilfe geben. Dieser Einspruchshelfer wurde extra für Hirschaid "zurecht geschnitten". Er ist im Internet abrufbar unter www.bahn-einwand.de. Er forderte jedoch dazu auf diese Hilfe nicht 1:1 zu übernehmen sondern individuell abzuändern. Andernfalls könnte es hier zu einer Sammelbeurteilung kommen. Die Unterlagen liegen vom 4. 9. bis 4. 10. 2017 im Rathaus (Großer Sitzungssaal) aus. Einsprüche können bis 6. 11. 17 bei der Regierung von Oberfranken oder der Gemeinde eingereicht werden. Alle Referenten forderten dazu auf

Mehr als 200 Interessierte im Foyer der RegnitzArena

 

vom jeweiligen Einspruchsrecht gebrauch zu machen. "Wer nach dem 6. 11. kommt ist "raus aus dem Rennen" so die einhellige Aussage der Fachleute. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an die Referenten für die fachkundigen Beiträge und Antworten und vor allem an meine Mitarbeiter der Verwaltung Stefan Endres und Christina Lang für die sehr gute Vorarbeit und die Begleitung des Projektes.

 

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Nahversorgungszentrum Sassanfahrt

Die Rewe-Supermärkte sind mittlerweile moderner und umweltfreundlicher geworden. Die "alte" Rewe in Sassanfahrt passt dabei nicht mehr ins Konzept und möchte sich verändern mit einer breiterein Palette regionaler, vegetarischer und veganer Waren im Angebot. Ferner benötigen die neuen Märkte 60% weniger Energie. Green-building ist angesagt. Aus diesem Grund will man einen neuen Markt gegenüber dem noch bestehenden Markt ansiedeln mit einer größeren und umfangreicheren Produktpalette. Ein Wunsch der auch bei jeder Bürgerversammlung in den westlichen Ortsteilen in den letzten Jahren angeklungen ist. Auf dem Gelände soll dann noch eine Tankstelle angesiedelt werden mit einer Waschhalle. Leider wurde ein größerer Drogeriemarkt und ein zusätzlicher Diskounter von der Regierung nicht genehmigt. Ich bleibe jedoch dran. Der Sorge weniger Anwohner, dass die Waschanlage rund um die Uhr läuft und die die Tankstelle ebenfalls muss wiedersprochen werden. Im Bebauungsplan ist eine Schließung der Tankstelle um 22.00 Uhr vorgeschrieben. Bei der

Süden (an Staatsstr.) Tankstelle, Norden der Rewe-Markt

 

Waschanlage könnten wir dies sogar noch verkürzen. Ebenfalls die Sorge, dass hier LKW's in Menge tanken oder auch übernachten muss wiedersprochen werden. Geplant ist eine JET-Tankstelle die keine Tankkarten akzeptiert worauf die Transportunternehmen Wert legen. Außerdem genügt ein Blick nach Hirschaid (Aral, OMV-Tankstelle). Auch hier tanken sehr wenige Lkw's. Wie auch - müssten sie sich ja durch die Kunden des Einkaufsmarktes drängeln. Ein schwieriges Unterfangen.

Was ich mir aber noch von der Nahversorgung verspreche: Eine Entlastung des Verkehrs in den Kernort was dringend nötig ist schon im Hinblick auf die Straßen- und Brückenbaumaßnahmen die in Zukunft auf uns zukommen. Zusammen mit einer Autobahnauffahrt in Altendorf (kommt) und einer Umgehung bei Strullendorf auf die B505 würde das zu einer nicht geringen Entlastung des Verkehrs führen. Leider "träumen" immer noch sehr viele Marktgemeinderäte von der großen Lösung und vergessen dabei dass mehrere kleine Lösungen auch eine große Lösung sein können. Fangen wir in Sassanfahrt an.

 

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ICE - die nächste Runde

Heute, am 10. Juli 2017, wurden uns die Bahnunterlagen zur Planfeststellung des Streckenabschnittes 21, von dem auch Hirschaid betroffen ist, von zwei Regierungsbeamten übergeben. Die Planunterlagen werden jetzt von unserem Rechtsanwalt geprüft. Auslegung ist vom 4. September bis 4. Oktober und nur in dieser Zeit könnten Einsprüche geltend gemacht werden. Die Marktgemeinde ist aber gerüstet. In der kommenden Zeit werden frühere Einspruchnehmer angeschrieben und aufgefordert ihre Einsprüche noch einmal geltend zu machen. Die Einsprüche aus der vergangenen Zeit gelten nicht mehr. Weiterhin werden alle Anlieger und Grundstücksbesitzer entlang der Bahn angeschrieben und aufgefordert die Unterlagen ab dem 4. 9. einzusehen und gegebenenfalls Einsprüche zu erheben. Das ist aber nicht alles. Am Dienstag, den 22. August, wurde eine Sondersitzung des Marktgemeinderates geplant um das Thema ICE zu behandeln. Eine Bürgerversammlung in der RegnitzArena ist für den 31. August, 19.00 Uhr geplant um die Bevölkerung zu beraten und aufzuklären. Während der Einspruchsfrist sind außerdem vereinzelt längere Öffnungszeiten des Rathauses sowie eine Öffnung an einem Samstag vorgesehen um auch Bürgerinnen und Bürgern die während der normalen Öffnungszeiten keine Möglichkeit haben das Rathaus aufzusuchen eine Möglichkeit zu bieten sich zu informieren und beraten zu lassen.

Was wir von der Verwaltung nicht können und dürfen: Einsprüche für Betroffene zu machen. Das müssen die Betroffenen selbst tun.

Nach Rücksprache mit meiner Kollegin aus Breitengüßbach, bei der die Baumaßnahmen schon fast abgeschlossen sind,  wurde mir von ihr geraten vor allem auch die Verkehrsführung der Baufahrzeuge während der Baumaßnahme genau zu betrachten damit unnötige Belastungen der Anlieger vermieden werden. Also bitte auch darauf achten.

Ihr Klaus Homann

Erster Bürgermeister

 

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Gesplittete Abwassergebühr

 

Am 6. 7. 17 fand in der RegnitzArena in Hirschaid eine Aufklärungsveranstaltung über die "Gesplittete Abwassergebühr" statt. Rechtsanwalt Spahn informierte über die gesetzliche Notwendigkeit diese Gebühr zu splitten. Bisher wurde Schmutzwasser und Regenwasser zusammen bewertet. Maßstab war der Nutzwasserverbrauch an dem sich die Abwasserberechung orientierte. Dies ist richtig so lange der Regenwasserabfluss bei der Gesamtberechnung 12% nicht übersteigt. In Hirschaid sind das augenblicklich 19,3 %. Handeln war angesagt. So wird nun das Regenwasser getrennt bewertet und als Maßstab die Flächenversiegelung hergenommen. Stark versiegelte Flächen zahlen mehr weniger versiegelte Flächen weniger. Einen Bonus gibt es auf Zisternen ab 2,5 Kubikmeter größe. In den nächsten Tagen erhalten alle Haushalte Fragebögen zur Selbstauskunft. Die Verwaltung und das beauftragte Büro richten in allen Ortschaften Info-Stützpunkte ein um für Fragen zur Verfügung zu stehen.

 

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Besprechung bei der Regierung von Oberfranken zum Thema "Energiecoaching" mit Berichten von Bürgermeistern, Energiekoordinatoren und Vertretern der Energieagentur Nordbayern. Natürlich kamen auch die relevanten und aktuellen zur Zeit laufenden Förderprogramme zur Sprache. Aktuell ist geplant 20 Projekte in Oberfranken energetisch zu prüfen und einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten. Wir werden selbstverständlich auch einen Antrag zur Bewertung eines Objekts stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, besuchten Seminarteilnehmer von Schloss Schney die Marktgemeinde Hirschaid. Auf dem Stundenplan stand das Thema "Wie handhabte eine Gemeinde die Aufnahme von Flüchtlingen". Rede und Antwort standen ich als Bürgermeister und Marktgemeinderätin Siggi Oppelt als Verantwortliche des Arbeitskreises Asyl. Seminarleiter war unser Marktgemeinderat Dr. Josef Haas. Wir Referenten trafen auf ein sehr interessiertes Publikum das sehr viele Fragen rund um das Thema Asyl mitbrachten. Ein interessanter Nachmittag für alle Teilnehmer. Zur Zeit beherbergt die Marktgemeinde Hirschaid 98 Flüchtlinge aus 17 Ländern davon 8 anerkannte Flüchtlinge. Dank des großen Helferkreises von 50 Personen sind keine größeren Probleme zu bewältigen wie ich den Teilnehmern mitteilen konnte.

 

 

 

 

 

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Neues vom ICE

Auf Vermittlung von MdB Andreas Schwarz fand heute ein Gespräch mit Frau Steinhoff von der DB im Abgeordnetenbüro statt. Ich muss sagen wir sind einen ganzen Schritt weiter gekommen.

Frau Steinhoff sicherte mir zu den Warteraum  im alten Bahngebäude der Gemeinde kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein Mietvertrag wird ab 1. November erstellt. Weiterhin hatte die Vertreterin der Bahn einen Vorschlag wie wir das Gelände an der Straße "Leimhüll" erwerben können. Ebenfalls wurde die Verlängerung des Bahnsteiges in südlicher Richtung besprochen. Dies sieht die Vertreterin der Bahn kritisch. Sie versprach unsere Forderung jedoch bei einem Vor-Ort-Termin in Augenschein zu nehmen und Lösungsmöglichkeiten mit uns zu erörtern. Bevor ich jedoch näher auf die Thematik eingehe werde ich die Angelegenheit im MGR vortragen. Heute musste ich meine Meinung über die Bahn teilweise neu überdenken. Es gibt auch noch Mitarbeiter die an konstruktiven Lösungen interessiert sind. Danke an Frau Steinhoff und an Herrn MdB Schwarz für die Vermittlung des Kontaktes.

 

 

 

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Schulverband mit Hallerndorf

Durchbruch geschafft

 

Unter Moderation von Reg.Dir. Brosig und Ministerialdirigenten Graf erfolgte noch einmal ein Gespräch bei der Regierung von Oberfranken in großer Runde. Teilnehmer waren neben Regierungsvertretern die beiden Landräte Kalb und Ulm, die Schulleiter aus Hirschaid, Strullendorf und Hallerndorf, Abgeordneter Hofmann, Bürgermeister Desel (Strullendorf), Bgm. Gunselmann (Hallerndorf) und ich. Unterstützt wurde ich von meiner 2. Bürgermeisterin Elke Eberl und MGR Kurt Barthelmes.

Zunächst wurden noch einmal die einzelnen Positionen abgeklärt und teilweise kontrovers diskutiert. Nach einer zweistündigen Diskussion "brach dann das Eis". Vom Vertreter des Kultusministeriums wurde der Hallerndorfer Seite zugesichert eine alternative Schulart in Hallerndorf anzubieten um den Standort langfristig zu sichern. Der Antrag der Marktgemeinde Hirschaid wird für ein Jahr "auf Eis gelegt" aber die aktuellen Gastschulanträge nach Hirschaid von neu einzuschulenden Kindern werden alle positiv beschieden. Hier handelt es sich um 5 Anträge von insgesamt 8 Vorschulkindern. Die Buskosten der Gastschüler aus Rothensand, Groß- und Kleinbuchfeld werden von der Gemeinde Hirschaid übernommen. Ich freue mich, dass dieses Thema endlich in die richtige Richtung gelenkt wurde und für beide Seiten, sowohl Hallerndorf wie auch Hirschaid, eine Win-Win-Situation entstanden ist. Auf diesem Weg auch herzlichen Dank an Staatsministerin Melanie Huml für ihre Unterstützung.

 

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Neues vom ICE

 

In der Sondersitzung des MGR Hirschaid wurde die Verlegung der Bahnhaltestelle mit 14:8 Stimmen abschlägig beschieden.

Der MGR beauftragte mich aber zusammen mit der Verwaltung Maßnahmen einzuleiten um für die wegfallenden Parkplätze in Hirschaid Ost durch Parkplätze am Bahnhof zu ersetzen. Diese Flächen befinden sich im Besitz der Bahn die sich bisher geweigert hat die Flächen an den Markt Hirschaid zu übereignen bzw. zu vermieten. Zwar wurde eine Übereignung nach Ausbau des ICE in Aussicht gestellt jedoch nicht vor der Baumaßnahme was im Sinne eines zu erwartenden Verkehrschaos während der Bauphase unbedingt nötig ist. Ferner wurde ich beauftragt eine Verlängerung des Bahnsteiges um 40 Meter in südlicher Richtung zu erwirken und nicht wie die Bahn plant in nördlicher Richtung was überhaupt keinen Sinn macht. Nach Norden läuft der Bahnsteig "ins Leere" nach Süden hätte er eine Anbindung zum vorhandenen Parkdeck und den geplanten zusätzlichen Parkplätzen am Leimhüll. Auf Grund des Auftrages durch den Marktgemeinderat habe ich Kontakt mit Verkehrsminister Dobrinth, Staatsminister Herrmann, MdB Silberhorn und MdB Schwarz aufgenommen um von politischer Seite Unterstützung zu erhalten. Als Erster kam heute MdB Schwarz zu mir um sich über den Wunsch der Hirschaider zu informieren. Während des Gespräches sicherte er vorbehaltlos Unterstützung bei unseren Anliegen zu und versprach kurzfristig Kontakt mit dem Bahnvorstand aufzunehmen um unsere Anliegen vorzutragen.

Am Rande wurde auch das leidige Thema mit den Bahnhoftoiletten und dem Bahnhofswarteraum  angesprochen. Diese sind verschlossen und können von Bahnkunden nicht genutzt werden. Auch hier versprach er Hilfe.

Hirschaid, 20. April 2016

 

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Diese Woche wurde den Anliegern des Weigl-Geländes, einer ehemaligen Fleichfabrik die neue Planung auf dem Gelände vorgestellt. Nach Stillstand seit 2008 begrüße ich es sehr, dass diese Industriebrache und Schandfleck in Hirschaid einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird. Es sollen 52 Wohneinheiten (um ca. 50 qm) entstehen. Teils betreutes Wohnen und teils stationäre Unterbringung von Senioren. Vorzugsweise sollen hier Menschen wohnen die an einer Lymphdrüsenkrankheit erkrankt sind. Was ich auch erfreut zur Kenntnis nehme ist die Bauweise nach den modernsten energetischen Standards. Jetzt werden wir erst einmal die Thematik im Marktgemeinderat und im Landratsamt behandeln. Wünschenswert wäre eine zügige Abwicklung.

 

 

 

 

 

 

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Im Großen und Ganzen ist der Artikel korrekt. Er bedarf nur einer Ergänzung da nach meinem letztem Homepage-Eintrag ein weiterer Termin im Kultusministerium mit den beiden Bürgermeistern, MdL Hofmann, Staatsministerin Huml, Kultusminister Spaenle und 2 Ministerialdirektoren stattgefunden hat. Da hier wieder keine Einigung erzielt wurde einigten sich die Gesprächsteilnehmer auf ein letztes Treffen bei der Regierung von Oberfranken in Bayreuth um ein letztes Mal Lösungsmöglichkeiten zu besprechen. Teilnehmer werden sein: Ein Vertreter aus dem Ministerium (Moderator), Vertreter der Regierung von Oberfranken, Vertreter des Schulamtes (FO, BA), Rektoren der Schulen, Bürgermeister und die beiden Abgeordneten. Anschließend MUSS die Regierung von Oberfranken eine Entscheidung treffen die seit 2 Jahren aussteht!!! Für mich absolut unverständlich! Sollte die Angelegenheit wieder auf "die lange Bank" geschoben werden werden wir Klage einreichen.

 

 

 

 

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Eine schöne nachträgliche Geburtstagsüberraschung.

 

Einladung des Kindergartens Röbersdorf zum Frühstück um mir nachträglich zu gratulieren. Neben schönen Lied- und Gedichtvorträgen und einem schönen Frühstück durfte ich mich über einen Apfelbaum freuen. Dieser erhält natürlich einen Ehrenplatz in meinem Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 27. März 2017 fand in Hirschaid das 3. Netzwerktreffen "Energieeffizienz" in Hirschaid statt. Teilnehmer kamen aus der Gemeinde Brand, dem Markt Hirschaid, der Stadt Grafenwöhr, der Stadt und des Landkreises Tirschenreuth, der Stadt Waldsassen sowie Frank Seuling vom Energiepark und Johannes Wolf vom AK Energie Hirschaid. Nach einem Sachstandsbericht von Denise Hofmann (IfE) und einer inhaltlichen Vorbesprechung des 4. Treffens in Konnersreuth erfolgte ein Fachvortrag von Frank Seuling über den Energiepark Hirschaid. Es folgte ein Fachvortrag von Prof. Brautsch über Wärmenetze und neue Fördermöglichkeiten bevor die Teilnehmer die Frankenlagune besichtigten. Hier erfolgte auch ein interessanter Vortrag und Beispiele für Energieeinsparung im Bereich Freizeitbad zu dem sich die Teilnehmer begeistert äußerten. Die Veranstaltung wurde durch eine Besichtigung des Energieparks abgerundet.

 

 

 

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Schulverband mit Hallerndorf

Neuester Stand

 

Das Trauerspiel um die Auflösung des Schulverbandes mit Hallerndorf geht in die nächste Runde. Am Mittwoch, den 22. Februar 2017, hatte ich einen kurzfristigen Termin im Kultusministerium in München. Das Gespräch mit Ministerialdirektor Püls und 2 Justiziaren war sehr angenehm aber ohne Ergebnis.

Weiterhin weigert sich die politische Seite den Schulverband mit Hallerndorf aufzulösen und Hirschaid zahlt sinnlos weiter (über 60 000.- Euro im Jahr an Schulgeld) obwohl genug Platz für unsere Schüler in Hirschaid und Sassanfahrt ist.

Schülerinnen und Schüler werden aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen und müssen in den Nachbarlandkreis zur Schule gehen nachdem sie ihre Kindergartenzeit in einem Hirschaider Kindergarten verbracht haben. Einschulungsanträge von Eltern werden sehr schleppend behandelt wie mir eine Familie berichtete.

Begründung des Ministeriums: Wir können doch nicht im Rahmen der Bildungsiniative (??) einen Schulstandort durch Abzug von Schülern gefährden. Hier ist der Mittelschulstandort in Hallerndorf gemeint. Gleichzeitig wird mit unterschiedlichen Zahlen argumentiert. Lt. Regierung handelt es sich nur um 4 Mittelschüler, lt. Ministerium um 14 Schülerinnen und Schüler. Die 2. Zahl muss stark angezweifelt werden. Bei ca. 30 Hirschaider Schülern in Hallerndorf kann es überhaupt nicht sein, dass je zur Hälfte Grundschüler und Mittelschüler in Hallerndorf sind. Nach der Grundschule gehen üblicherweise sehr viele Schüler auf weiterführende Schulen was zu einer starken Verschiebung der Zahlen sprechen müsste.

Sei es wie es will. Ich wurde um Zustimmung gebeten eine Auflösung erst bis 2019 in Betracht zu ziehen. Man könnte dann noch die Zahlen beobachten. Dies habe ich strikt abgelehnt. Wir können die Schülerzahlen jetzt schon für 6 Jahre ermitteln. Und hier ist keine Gefährdung der Mittelschule Hallerndorf zu erkennen.

Ich habe meine Argumente deutlich zum Ausdruck gebracht und meine Forderungen strikt eingefordert. Ich habe auch rechtliche Schritte in Erwägung gezogen. Antwort Min.Dir. Püls: "Dann geht es zur Entscheidung eben ins Kabinett" (Min. Spänle). Antwort von mir: "Und wenn das nicht im Hirschaider Sinn läuft geht es vor den Verwaltungsgerichtshof".

Auf meine Frage warum die Entscheidung nicht die Regierung von Oberfranken (zuständige Behörde) trifft wurde mir geantwortet, dass hier ja keine Entscheidung getroffen wurde und deshalb das Ministerium sich einschaltet.

Ich habe nun nach reiflicher Überlegung anwaltschaftliche Hilfe in Anspruch genommen. Von dem Verwaltungsrechtler wurde mir geraten eine Untätigkeitsklage gegen die Regierung von Oberfranken (zust. Behörde) anzustrengen um wieder Bewegung in die Sache zu bringen. Vorher habe ich jedoch noch einmal die Regierung angeschrieben mit Fristsetzung 2 Monate endlich eine Entscheidung zu treffen. Danach geht es in die Klage.

Traurig wie unser Beamtenapparat tickt. Politikverdrossenheit ist hier vorprogrammiert.

 

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Auf meinen u. g. Artikel zum Zeitungsbericht "Entsteht hier ein Koloss" hat der zuständige Berichterstatter Werner Baier geantwortet. Die Antwort möchte ich den Besuchern meiner Internetseite nicht vorenthalten.

 

Nachricht: An Herrn

 

Ersten Bürgermeister

 

Klaus Homann

 

Rathaus Hirschaid

 

 

 

Betreff: Bericht über die Marktgemeinderatssitzung zum Thema Mehrfamilienhaus im Baugebiet oberer Semmelberg in Sassanfahrt Sehr geehrter Herr Bürgermeister, leider habe ich erst dieser Tage entdeckt, dass Sie auf Ihrer Homepage „klaus-homann.de/hirschaid-aktuell“ den Ball in mein Feld geschossen haben. Ich will ihn – fast schon notgedrungen – weiterspielen, weil Sie zwar „… Fakten“ zu einem Zeitungsbericht angekündigt, dann aber eben auch hauptsächlich Meinung beigesteuert haben. Das ist Ihr gutes Recht auf Ihrer Homepage, aber leider kann man dort nicht Stellung nehmen. Doch verdient auch Ihre subjektive Darstellung m. E. eine Nachbetrachtung, weil in der Art, wie Sie das Thema auf Ihrer Homepage fortsetzen, zur Zeit leider „in“ ist: Seht her die Presse, alles falsch, das hat nichts (!) mit objektivem und sachlichem Journalismus zu tun, viele (!) fachliche und sachliche Mängel, fördert die Politikverdrossenheit… usw.

 

Erlauben Sie mir bitte, mich mit Ihrem Text auseinanderzusetzen: Nach der (meinen Bericht ergänzenden) Schilderung des vorausgegangenen Planungs- und Beratungsprozesses bestätigen Sie in Ihrer Replik die wichtigste Information aus meinem Bericht: Der Satzungsbeschluss wurde mit 14:9 gefasst. Wenn, wie Sie schreiben, von der Höhenlage abgesehen, über alle anderen Punkte nach ausführlicher Beratung in der Novembersitzung Beschluss gefasst worden ist und wenn alle Einwendungen der Bürger bereits damals abgehandelt worden sind, stellt sich doch die Frage, warum die ganze Prozedur dann nochmals sein musste. Doch sicher nicht, um die Zuhörer auf fragwürdige Weise zu unterhalten. Und: lch habe es wohlweislich in meinem Kommentar – nicht im Bericht – bemängelt, dass nicht ein einziger Gemeinderat das Für oder Wieder kurz zusammengefasst hat, um das doch höchst eigenartige Abstimmungsverhalten mit unterschiedlichen Gegenstimmen zu begründen. Das festzustellen und der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, ist nach meiner Meinung durchaus eine journalistische Aufgabe, der man sich mit über 40jähriger Berufserfahrung stellen kann – oder wenn man Journalismus im Hausfrauen-Stil betreibt – eben auch nicht. Bitte überdenken Sie doch noch mal, woraus – in diesem Fall – Demokratieverdrossenheit entstehen kann.

 

Im Übrigen steht in der (nicht von mir verfassten) Überschrift nicht – wie Sie zitiert haben : „ein Koloss entsteht“. Vielmehr wurde rhetorisch gefragt: „Entsteht hier ein Koloss?“ Es wurde also keine Feststellung oder Tatsachenbehauptung getroffen. Das Wort Koloss habe ich im Text an- und abgeführt, weil es ein wörtliches Zitat aus einer der Stellungnahmen betroffener Bürger (Beate Ahles und Reante Strohhöfer) ist. Die Antwort auf die Frage in der Überschrift wurde dann im Bericht gegeben – geplant wird kein Koloss („…keine kolossalen Ausmaße“…), sondern eben ein Mehrfamilienwohnhaus. Entschuldigen Sie bitte Herr Homann: Wenn da etwas fragwürdig ist, dann ihre Interpretation der Pressefreiheit – ihren Bürgern werden sie es ja nicht weiter verübeln, dass einige davon in dem geplanten Bau einen Koloss sehen.

 

Sie weisen ferner darauf hin, dass das Landratsamt und die Regierung von Oberfranken die Auffassung des Marktes Hirschaid zu der Planung teilen. Leider findet sich dabei kein Hinweis, dass sich das Landratsamt an dem Projekt ursprünglich dermaßen gestoßen hat, dass es nicht wieder mit der Zulassung von Abweichungen des alten Bebauungsplanes einverstanden war, sondern ein förmliches Verfahren zur Änderung dieses Bebauungsplanes gefordert hat. Tatsächlich handelt es sich ja nur um die Arrondierung zweier kleinteiliger Baugrundstücke zu einem, um darauf eine verdichtete Bebauung zu verwirklichen. Was Sie leider auch nicht erwähnen, ist die Sorge vieler Nachbarn, dass auf weiteren vergleichbaren Grundstücken in ihrem Baugebiet mit dieser Nachverdichtung fortgefahren werden könnte. Wie ich aus Gesprächen mit Betroffenen weiß, sorgt man sich u. a. deshalb, weil eine ganze Reihe von Grundstücken einer Familie gehören, bei der man es nicht ausschließen kann, dass sie von gelinden Einflussmöglichkeiten auch Gebrauch machen könnte. Um das mal vorsichtig zu formulieren. Ich habe mir während des Verfassens meines FT-Berichts die Bebauung und Freiräume des fraglichen Gebietes mit Hilfe von Google-Map aus der „Vogel“-Perspektive angeschaut und weiß sehr wohl, worum es geht. Dass zu meinem Bericht ein falsches Bild veröffentlicht worden ist, ist ein bedauerliches Versehen ohne mein Zutun. Das Bild stammt nicht von mir, ich war selbst unangenehm überrascht, wie der Artikel illustriert worden ist. Ich wehre mich allerdings, diesen Mangel meinen Fehlern hinzuzurechnen.

 

Wenn Sie dann gegen Ende darauf verweisen, dass nicht die Bezirksregierung, sondern die Regierung von Oberfranken… Stellung genommen hat, dann haben Sie natürlich recht. Bezirksregierung ist nur ein Synonym für Regierung von Oberfranken, ein geläufiges, wie man beim Googeln unschwer feststellen kann: Sogar das Bayerische Kultusministerium hat ein „Verzeichnis der Bezirksregierungen in Bayern“ auf seiner Homepage. Ja, es gibt hierzulande Insider, die schlicht von „Bayreuth“ sprechen, wenn sie die Regierung von Oberfranken meinen – etwa im Unterschied zum Bezirkstag, der als Selbstverwaltungsgremium mehr für Gesundheit, Soziales, Kultur und Umweltschutz zuständig ist. Aber Sie haben die von mir verkürzte Anrede der Regierung von Oberfranken vermutlich zu den fachlichen und sachlichen Mängeln meines Berichts gezählt. Sonst hätten Sie ja das Wort „viele“ vermeiden müssen.

 

Ich meine: So viele Fehler, dass mein Beitrag die Demokratieverdrossenheit schürt, waren’s dann wohl nicht.

 

Zum Schluss: Ob Demokratie- oder Politikverdrossenheit durch die Medien oder die Politiker hervorgerufen wird, gleicht dem Streit um die Frage, ob zuerst das Ei oder die Henne war. Mir ist bekannt, das Journalisten nicht fehlerfrei sind… Im Normalfall fackeln wir nicht lange und berichtigen Fehler. Ich würde mich freuen, wenn alle Politiker ebenso unverkrampft zu ihren Fehlern stehen würden. 

 

Zum Schluss: Diesmal belasse ich es bei einer persönlichen Antwort auf Ihre im www verbreiteten Kritik an meiner Arbeit. Ich überlasse es Ihnen, diese Stellungnahme weiterzuleiten (z.B. an die Marktgemeinderäte) oder als Anhang an Ihren Web-Beitrag zu veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Baier

 

Das ist der Bericht mit (falschem) Bild

im Fränkischen Tag vom

25. Februar 2017

....... und das sind die Fakten

mit dem richtigen Bild des Bauplatzes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bebauungsplanänderung ist 2 mal öfftenlich für 4 Wochen ausgelegen. Insgesamt hat sich der Bau- und Umweltausschuss 3 x mit dieser Angelegenheit, der Marktgemeinderat 4x hiermit befasst. Teils wurde kontrovers diskutiert was zum demokratischen Meinungsbildungsprozess beiträgt. Am Ende stand der Satzungsbeschluss der mit 14 : 9 Stimmen für die Bebauungsplanänderung entschieden wurde.

Der Berichterstatter bemängelt, dass in der MGR-Sitzung nur eine dreiviertel Stunde lang die Stellungnahmen mit Abwägungsbeschlüssen (heruntergebetet) wurden. Dabei verkennt der Berichterstatter, dass in der MGR-Sitzung am 21.2.2017 lediglich  die Höhenlage des Gebäudes (0,5m statt 1,0m) zur Beratung anstand. Alle anderen Punkte wurden bereits ausführlich in der Novembersitzung des Marktgemeinderates diskutiert und darüber Beschluss gefasst. Alle Einwenungen von Bürgern (wie gesagt es stand nur der Beschluss über die Höhenlage aus) bezogen sich auf bereits abgehandelte Punkte und waren wie bereits erwähnt in der Novembersitzung behandelt worden bei der auch der Berichterstatter anwesend war.

Kein Wunder dass die Bürgerinnen und Bürger bei solch einer Berichterstattung (sachlich unrichtig) demokratieverdrossen werden.

In der Überschrift steht fett gedruckt "ein Koloss entsteht". Dass mittlerweile ein Sechsfamilienhaus als Koloss bezeichnet wird ist äußerst fragwürdig. Hier handelt es sich um 2 Wohneinheiten mehr wie der "alte" Bebauungsplan aus dem Jahr 1999 ausweist.

Außerdem reden wir von einem Baukörper, welcher sich von der Höhe der Kubatur an die bestehende Wohnbebauung mit Seniorenheim, Bürogebäude, Grundschule und zweistöckigen Häusern einfügt. Sowohl das Landratsamt Bamberg als Rechtsaufsichtsbehörde als auch die Regierung von Oberfranken haben diese Auffassung des Marktes Hirschaid geteilt. Der Berichterstatter spricht von einem "kleinteiligen, beschaulichen Siedlungsgebiet". Offensichtlich hat er sich überhaupt kein Bild von der Lage des Grundstückes gemacht was das falsche Bild im FT zeigt. In der Marktgemeinderatssitzung, bei der er anwesend war, wurde die Siedlungsstruktur mit Seniorenheim, bestehendem Bürogebäude sowie weiteren mehrgeschossigen Wohnhäusern in der Adam-Krapp-Strasse mehrfach erläutert.

Außerdem ist darauf zu verweisen, dass nicht die Bezirksregierung, sondern die Regierung von Oberfranken als höhere Landesplanungsstelle Stellung genommen hat und keinen Fehler bei der Planung feststellen konnte.

Die vorliegende Berichterstattung finde ich auf Grund der vielen fachlichen und sachlichen Mängel sehr schade. Dies hat nichts mit objektiven und sachlichen Journalismus zu tun.

 

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Vorstellung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für den Landkreis Bamberg am 22.2.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute durfte ich im Kreistag Bamberg das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für den Landkreis Bamberg mit vorstellen. An dem Konzept, das 250 Seiten umfasst, hatte die Expertenrunde unter meiner Führung fast 2 Jahre gearbeitet. Danke an meine Bürgermeisterkollegen Sigrid Reinfelder, Jakobus Kötzner und Roland Kauper für ihre Unterstüzung. Dazu zahlreiche Fachleute aus Sozialverbänden, Krankenhäusern, Altenheimen, Seniorenberatungen und viele Mitarbeiter verschiedener Ämter.

Als Ergebnis können wir auf 109 Maßnahmeempfehlungen verweisen aus 11 verschiedenen Bereichen. Empfehlungen für den Landkreis, die Gemeinden, Kranken- und Pflegekassen und verschiedene Träger aus Pflege, Wohnungsbau und offene Seniorenhilfe.

Als dringend empfahl ich im Namen der Expertenrunde 8 kostenpflichtige Maßnahmen und 4 Maßnahmen mit besonderer Bedeutung/Wirksamkeit.

So soll der Investitionskostenzuschuss für ambulante Dienste in Höhe von 77 000.- Euro beibehalten werden (Beschluß Kreisausschuss vom 16.11.16). Ebenfalls die 8000.- Euro jährlich zur Förderung der Seniorenarbeit im Landkreis wird beibehalten (Beschluss Kreisausschuss v. 11.1.17). Maßnahmen wurden bereits vor Abschluß der Maßnahme auf Grund ihrer Dringlichkeit umgesetzt.

Ab 2020 soll die Pflegebedarfsplanung regelmäßig aktualisiert werden (20 000.- Euro). Dies ist noch zu beschließen.

Der Aufbau einer Pflegeplatzbörse (online) ist dringend zu bewerkstelligen. Dies wären Kosten von ca. 5000.- Euro.

Dringend ist eine Pflegeberatungsstelle für pflegende Angehörige einzurichten. Von 37 Landkreisen und Städten in Franken hat neben 3 weiteren Kreisen nur der Landkreis Bamberg keine solche Einrichtung. Laut Förderrichtlinien steht dem Landkreis 1,44 Stellen zu. Zuschuß 17000.- Euro/Jahr. Der Expertenrat empfiehlt dringend eine Stelle.

Weiter fordert der Expertenrat eine 0,25 Stelle für Wohnanpassungsberatung. Dies würde 15% der Senioren einen längeren Aufenthalt in den eigenen 4 Wänden ermöglichen und Pflegekassen und Angehörigen viel Geld sparen.

Weitere Empfehlung: Dauerhafte Förderung der Demenzinitiative (2500.- Euro) und die Einrichtung eines stationären Hospizes für Stadt und Landkreis Bamberg. Lt. Landrat laufen Planungen (Gespräche) gerade an.

Der Aufbau eines "Runden Tischs Pflege Stadt und Landkreis" ist bereits angelaufen und hat schon am 16.6. und 17.11.16 getagt.

Eine Offensive für die Gewinnung von Pflegekräften ist anzustoßen.

Weiterhin sind Angebote zur Hospiz- und Palliativversorgung besser bekannt zu machen.

Schulungen der Seniorenbeauftragten hinsichtlich ihrer Vermittlungsfunktion für nachbarschaftliche Hilfen und neue Engagementfelder sind einzurichten.

Die Mitglieder des Kreistages zeigten sich begeistert von der Arbeit der Expertenrunde und stimmten dem Konzept mit einer Gegenstimme zu. Kostenpflichtige Maßnahmen sind jedoch extra im Kreistag oder im Kreisausschuss zu beschließen.

 

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4. Steuerungsrunde zur Ausarbeitung des Energienutzungsplanes

mit einem kurzen Rückblick, Aufzeichnung des energetischen Ist-Zustandes im Landkreis, Potentialbetrachtung, Entwicklungsszenario bis 2030, Maßnahmenkatalog, Leuchtturmprojekte und einem Zeitplan für weiteres Vorgehen.

Von 246 Maßnahmen im Landkreis wurden 15 Leuchtturmprojekte festgelegt. Hirschaid betrifft die Prüfung des Stromverbrauches an der Staatlichen Realschule Hirschaid und die Optimierung der Klärschlammnutzung im Landkreis.

Angesprochen wurden auch Maßnahmen in anderen Gemeinden des Landkreises wie Nahwärmenetz, Abwärmenutzung Biogasanlage, Stromeigennutzung über PV bei Schulen und Kläranlagen und Effizienzsteigerungen durch sinnvolle Sanierungskonzepte. Wir sind auf einem guten weg und ich bin einer von 4 Bürgermeistern die in der Steuerungsrunde mitwirken.

 

 

 

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Zur monatlichen Bürgermeisterbesprechung trafen sich die Bürgermeister der Nachbargemeinden Strullendorf (Desel), Altendorf (Wagner), Buttenheim (Karmann) und meine Wenigkeit in Hirschaid. Es wurden die Themen Kindergarten (Gastkinder), Verkehrsanbindungen, soziales Projekt der Lebenshilfe und die Asylthematik besprochen. Eine wichtige Besprechung die einige Unklarheiten bereits im Vorfeld ausräumt und auch von gegenseitigem Informationsaustausch geprägt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alljährliche Besprechung mit den Landwirten in Hirschaider Wasserschutzgebieten zum Thema Kooperation. Dr. Hartmann vom Geo-Team informierte über das letzte Jahr zu den Punkten

 

- Witterung und Klima

- Bodenuntersuchungen

- Wasseruntersuchungen

- Förderprogramm KULAP/Greening/Vereinbarung

- Bewirtschaftungshinweise

 

Hochinteressante Themen für die Landwirte. Am Ende des Vortrages kam es zu lebhaften Diskussionen zwischen dem Referenten, dem Vertreter des Landwirtschaftsverbandes Herrn Spaderna, der Vertreterin des Bauernverbandes Frau Dümmler und den anwesenden Landwirten.

 

 

 

 

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Am 7. Februar 2017 fand das 2. Kommunale Energieeffizienz-Netzwerktreffen in Wunsiedel statt. Nach der Begrüßung durch den Landrat von Wunsiedel ging es zu den Themen.

Behandelt wurde die Integrale Energieplanung am Beispiel des Neubaus der Reha-Klinik in Wunsiedel mit Umsetzung und Fördermöglichkeiten. Weiter wurde die Generalsanierung der historischen Kaffeemühle (Wirtschaftsschule) vorgestellt. Die Förderungen für das denkmalgeschützte Gebäude beliefen sich auf knapp 90%. Eine interessante Anknüpfung an die Sanierung unserer Judenschule. Hier heißt es am Ball zu bleiben. Die Schule wurde anschließend auch besichtigt. Ein weiteres Thema war dann noch "verschiedene Fördermöglichkeiten". Hier kam ganz klar zum Ausdruck, dass die Voraussetzung für eine hohe Förderung immer eine Vernetzung mit Fachstellen oder anderen Kommunen ist. Das nächste Treffen findet in Hirschaid am 27. März statt. Hier wird vor allem der Wärmeverbund Frankenlagune/MIttelschule besprochen.

 

 

Landrat Dr. Karl Döhler begrüßt die Netzwerker

 

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Es ist unglaublich wie langsam die Mühlen der Regierung in Bayreuth mahlen. Vor 2 Jahren wurde die Auflösung des Schulverbandes mit Hallerndorf beantragt nach einem einstimmigen Beschluß im Marktgemeinderat. In der Folgezeit zahlreiche Telefonate, Intervention unseres Abgeordneten Rudrof und Gespräche mit unseren Schulleitern.

Zum Vorspiel. Seit 1970 besteht der Schulverband mit Hallerndorf wonach die Schüler aus den Ortsteilen Rothensand, Groß- und Kleinbuchfeld nach Hallerndorf in die Schule müssen. Dies kam aus der Zeit als Rothensand noch eine selbstständige Gemeinde war und neben einem Friedhofzweckverband mit der Schule Hallerndorf eng verknüpft war. Im Jahr 2015 kostete dieser Verband der Gemeinde Hirschaid neben den Buskosten noch 2300.- Euro pro Schüler an Schulgeld. Bei 30 Schülern über 60 000.- Euro alleine an Schulgeld. Diese Schüler können aber auch in Sassanfahrt und Hirschaid untergebracht werden. Räumlichkeiten sind vorhanden und Hirschaid könnte sich "einen Batzen Geld" sparen das sinnvoll in unseren beiden Schulen angelegt werden könnte. Außerdem spielen sich die sozialen Bindungen schon lange nicht mehr in Richtung Hallerndorf sondern in Richtung Sassanfahrt (Hirschaid) ab. Die Kinder aus den westlichen Ortsteilen besuchen Kindergärten in Juliushof oder in Sassanfahrt. Anschließend müssen sie in die Schule nach Hallerndorf und bei Besuch einer höheren Schule geht es wieder nach Hirschaid (Realschule) oder nach Bamberg ins Gymnasium. Einzig und alleine die Bindung an die Kirche besteht. Kirchenbesuch, wenn überhaupt, findet in Schnaid (OT Hallerndorf) statt und auch die Kommunion und Firmung wird in Schnaid gefeiert. Das kann aber nicht ein Argument sein, dass unsere Schüler nicht in unserer Marktgemeinde in die Schule gehen dürfen. Wie gesagt: Eine Entscheidung der Regierung von Oberfranken zieht sich hin.

Hintergrund dürfte eine massive Intervention von Abgeordneten, Bürgermeister und Pfarrer aus Hallerndorf beim Kultusministerium und bei der Regierung von Oberfranken sein. Hallerndorf fürchtet bei Wegfall der Hirschaider Schüler um seinen Mittelschulstandort was auf Grund der augenblicklich vorliegenden Zahlen nicht zu befürchten ist. Was in ein paar Jahren ist kann nicht vorhergesagt werden.

Ich finde es jedenfalls ein Unding dieses Thema ständig "auf die lange Bank" zu schieben. Eine Entscheidung die uns bereits bis Dezember 2016 versprochen wurde muss jetzt endgültig fallen!!!!! Aus diesem Grund habe ich mich jetzt an Staatsministerin Melanie Huml, Kultusminister Spänle und Regierunspräsidentin Pieweritz gewandt und um Unterstützung gebeten. Denn: Keine Entscheidung ist die schlechteste Lösung und unsere Schüler sind in Hirschaid besser untergebracht als anderwo. Ich bleibe am Ball.

 

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Bürgerversammlung in Röbersdorf. Nach der Begrüßung durch meine Röbersdorfer Marktgemeinderatskollegin Daniela Bittel und meinen -kollegen Markus Zillig gab ich einen Überblick über die allgemeine Situation in Hirschaid. Was wurde erledigt was steht an? Anschließend wurden die aktuellen Themen in Röbersdorf diskutieret wie die desolate Ortsdurchfahrt in Röbersdorf, Baulandausweisung und vor allem die Neugestaltung des Friedhofes. Letzteres bewegt die Röbersdorfer sehr wie die kontroverse Diskussion zeigte. Für dieses Thema standen auch die Damen Barth und Nißlein vom gleichnamigen Planungsbüro Rede und Antwort.

 

 

 

 

 

 

 

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Am 11. Januar 2017 besuchte unsere Staatsministerin für Gesundheit, Melanie Huml, die Kinderarche "St. Christopherus" in Hirschaid. Sie machte sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung für schwerstbehinderte Kinder und diskutierte mit den Mitarbeitern über die Situation des Pflegepersonals in der Einrichtung sowie im allgemeinen. Begleitet wurde sie von MdB Hartmut Koschnyk und Herrn Killer vom Aufsichtsrat der SeniVita. Ebenfalls anwesend waren 2 Hirschaider Kinderärzte sowie die Geschäftsleitung von SeniVita. Ich wurde begleitet von meiner Marktgemeinderatskollegin Siggi Oppelt vom AK "Soziales". Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der Einrichtung und stand auch den Mitarbeitern "Rede und Antwort".

Es ist geplant die Kinderarche in die Amlingstadter Strasse zu verlegen und daneben ein drittes Seniorenheim zu bauen.

Da es bei der Bauplanung zu verschiedenen Problemen gekommen ist nutzte ich gleich die Gelegenheit dies bei Melanie Huml anzusprechen        und zu gegebener Zeit ihre Unterstüzung einzufordern was von der              

Ministerin auch versprochen wurde.

 

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Zur Vollversammlung der Besonderen Arbeitsgemeinschaft zur interkommunalen Abstimmung der Einzelhandelsentwicklung trafen sich Gemeinderäte und Stadträte aus Bamberg, Hallstadt, Bischberg und Hirschaid im Kulturboden Hallstadt. Zusammen wird versucht sich über Einzelhandelsprojekte abzustimmen um bereits im Vorfeld Planunssichterheit zu erstellen und mögliche langwierige Streiterein über die Regierung von Oberfranken zu vermeiden. Das Projektmanagement obliegt dabei dem Büro Salm & Stegen aus München. Dr. Volker Salm hielt nach den Grußworten der vier Bürgermeister und ihrem Bekenntnis zur ARGE einen kurzen Vortrag. Dabei ging es vor allem um Änderungen der Geschäftsordung um sich den veränderten Bedingungen im Landesentwicklungsplan anzupassen. Diese Änderungen werden in den nächsten Wochen (Monaten) in den Gemeinde- und Stadtratsgremien besprochen bevor sie von den jeweiligen Bürgermeistern unterschrieben werden.

 

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Kommandantenversammlung unserer Hirschaider Feuerwehren zum Jahresanfang. Es wurden Beschaffungsmaßnahmen besprochen und dabei gleich Aktivitäten für das Jahr 2017 festgelegt. Eine sehr konstruktive Versammlung mit Anregungen und Erfahrungsaustausch unter Leitung von Kreisbrandmeister Konrad Schmaus, des Stützpunktkommandanten Johannes Behm und mir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Netzwerken ist das halbe Leben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                   "Energieeffizienz-Netzwerk für Kommunen" - erfolgreicher Starttermin

 

Das erste Netzwerk-Treffen der teilnehmenden Kommunen am Projekt "Energieeffizienz-Netzwerk für Kommunen" fand am Montag, den

12. Dezember 2016, im Senatssaal der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden statt.

Im Juni 2016 wurde der offizielle Zuwendungsbescheid vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem maximalen Fördersatz ausgestellt. Netzwerktraäger ist das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IFE).

Hauptzeil der 3-jährigen Netzwerkarbeit (Laufzeit von 2016 bis 2019) in den teilnehmenden 8 Kommunen ist das Erreichen definierter Klimaschutzziele durch die kontinuierliche Begleitung und praxisbezogene Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauches in der Kommune.

Intention dieses ersten Netzwerktreffens ist das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer, erstes Austauschen von Erfahrungen sowie ein Vorstellen des Projekts mit Zielen, Ablauf und Hintergrund. Nach der Begrüßung und einführenden Worten machte Prof. Dr. Brautsch die Teilnehmer mit dem Ablauf der Netzwerkphase vertraut. Dieser sieht jährlich 4 moderierte Netzwerktreffen vor, in denen ein professioneller Erfahrungsaustausch mit den anderen Netzwerkteilnehmern stattfindet. Es erfolgt eine spezifische, individuelle Untersuchung der Liegenschaften zur Erreichung von Klimaschutzzielen mit Detailberatungen und der Umsetzungsbegleitung von Schwerpunktprojekten.

 

Das gegenseitige Kennenlernen wurde mit einer kurzen Vorstellungsrunde eingeleitet, in der die Teilnehmer sich selbst, ihre Kommune sowie vergangene, geplante und aktuelle Energieprojekte kurz vorstellten. Die Verträge zur gemeinsamen Neztwerkarbeit wurden unterzeichnet.

Darauffolgend wurden die Themen für die nächsten Treffen sowie die Standorte festgelegt.

Im Anschluss wurden noch verschiedene Fördermöglichkeiten vorgestellt, welche für die teilnehmenden Kommunen von Interesse sein könnten. In Hirschaid war dies kurzfristig die Erneuerung der Heizung bei der Hirschaider Feuerwehr. Hier wurden wir über Möglichkeiten der Förderung informiert. Selbstverständlich wird das IfE die Antragsteller so gut wie möglcih hierbei unterstützen. Abschließend erfolgte eine Besichtigung der Labore der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden sowie des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung.

Die Kommunen versprechen sich aus dem 3-jährigen Projekt zum einen konkrete fachlich wichtige Impulse zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Steigerund der Energieeffizienz durch die technisch-wissenschaftliche Beratung des IfE. Zum anderen wollen die Partner gegenseitig voneinander lernen und sich über die realisierten Projekte gegenseitig austauschen. Das nächste Netzwerktreffen findet am Dienstag, den 7. 2. 2017 in Eichstädt statt.

In Hirschaid treffen sich die Netzwerker am 27. März im Schloss Sassanfahrt. Thema wird hier die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden (Hirschaid: Judenschule) und der Wärmeverbund FrankenLagune, Sauna, RegnitzArena und Mittelschule sein.

 

Teilnehmende Kommunen sind die Gemeinde Brand, der Markt Hirschaid, der Markt Konnersreuth, der Markt Neualbenreuth, die Stadt Grafenwöhr, die Stadt Neunburg vorm Wald, die Stadt Tirschenreuth und die Stadt Waldsassen.

 

Ansprechpartner für Hirschaid ist neben dem Bürgermeister Tobias Wichert der die Immobilien in der Verwaltung betreut und für Umwelttechnik in der Verwaltung zuständig ist.

 

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Unglaublich!!!

Da stranden in Hirschaid fast 2000 Bahnfahrer wegen eines Oberleitungsschadens in Vach bei Nürnberg und die Bahn hält es nicht für nötig den Bürgermeister zu verständigen um die Bahnkunden zu versorgen.

Eine Versorgung nahmen die Mitglieder der DLRG wahr die gerade in ihrem benachbarten Stützpunkt einen Sanitätskurs abhielten. Traurig wie ein großer Konzern mit seinen Kunden umgeht. Wenn ich eingeschalten worden wäre hätte ich eine zusätzliche Versorgung über das nahe Jugendzentrum und die ebenfalls in der Nähe befindliche Stützpunktfeuerwehr gewährleisten können. Unterstellmöglichkeiten und Toiletten wären auch im Rathaus vorhanden gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einen neuen Weg geht die Marktgemeinde Hirschaid mit der Angliederung der Sassanfahrter Vorschulkindergruppe an die Grundschule Sassanfahrt. Aus der Not heraus geboren - der Kindergarten Sassanfahrt "platzte aus allen Nähten" - suchte man Erweiterungsmöglichkeiten. Diese waren in der Grundschule schnell gefunden. Da der Mittelschulbereich bereits vor Jahren aufgelöst wurde und der Mittelschule Hirschaid/Regnitzau zugesprochen wurde waren diese Räumlichkeiten nach kurzer Belegung mit Hirschaider Realschülern frei. Die Rektoren der Sassanfahrter Schule stimmten der Belegung mit den Vorschulkindern sofort zu umfasste diese Verlagerung doch gleich ein ganz neues Konzept für die Kinder. Auch die Eltern konnten sofort für dieses Projekt begeistert werden. Bereits am 31. 8. 2016 waren die Räumlichkeiten bezugsfertig. Das Archtekturbüre Paptistella hatte mit den geschätzten Kosten von 77 000.- Euro gleich eine Punktlandung vollzogen und so konnte am 26. November die Weihe durch Pater Branco Pretauer und Pfarrer Eckard Mattke vollzogen werden. Aber was beinhaltet das neue pädagogische Konzept?

- In der altershomogenen Gruppe können sich die VSK (Vorschulkinder) an vielen Gleichalterigen messen, wie es auch später in der GS     (Grundschule) sein wird.

- Vorher, in altersgemischten Gruppen, konnten sich die Großen oft nicht auf ein Spiel konzentrieren, weil die Kleinen den Platz einforderten und z. B. die mühsam gebauten Türme aus Bausteinen wieder einwarfen.

- Das gesamte Raumkonzept ist mit den einzelnen Lernbereichen auf diese Altersgruppe zugeschnitten.

- Die Kinder gewöhnen sich spielerisch an das Schulhaus und bewegen sich bei der Einschulung in bereits vertrauter Umgebung. Evtl Ängste bei Neueinschulung können vermieden werden.

- Die Erzieher und Erzieherinnen können sich voll und ganz auf ihre Vorschulkinder konzentrieren was in der Vergangenheit nicht unbedingt möglich war da kleine Kinder mehr Zeit für sich beanspruchten zum Nachteil der Großen.

- Die Kinder sind autark in ihren Räumen untergebracht können aber auch am Schulalltag auf Wunsch teilnehmen und Räumlichkeiten (z. B. Turnhalle) der Grundschule mitbenutzen.

- Sie erleben den Schulalltag am Rande mit (z. B. registrieren sie eine Schulstunde da der Gong in ihren Räumlichkeiten nicht abgestellt wurde) sind aber trotzdem "abgeschottet" in "ihrem" Kindergarten.

Ein Konzept das bei fast allen Beteiligten auf Zustimmung stieß.

 

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Am 16. November 2016 weilten mein polnischer Amtskollege Lukaz Jastrzembski und ich zusammen mit dem einzigen Abgeordneten der polnischen Minderheit in Polen, Ryszard Galla, im Auswärtigen Amt in Berlin. Mit zahlreichen Vertretern aus deutscher und polnischer Politik sowie vielen Vertretern von deutsch-polnischen Verbänden und Institutionen wurden die beiderseitigen Beziehungen beleuchtet. Anlaß war die Unterzeichungen der deutsch-polnischen Verträge vor 25 Jahren.

Nach der Eröffnung der Konferenz im Weltsaal des AA durch Staatsminister Michael Roth (AA), Prof. Dr. Andrzej Przylebski (Botschafter Republik Polen) und Landrat Georg Huber (Präsident RGRE, Dt. Sektion) wurden die "Säulen der Partnerschaft beleuchtet. Speziell schilderten die Vertreter aus Bremen/Danzig und Krakau-Leipzig/Nürnberg ihre Erfahrungen (Moderation Dr. Michael Groß, Generalkonsul in Krakau).

Es folgte eine Round-Table-Diskussion über das Thema "Kommunalpartnerschaften zwischen Deutschland und Polen: Was

läuft gut - wie weiter? mit Landrat Georg Huber, Stadtprädsident

v. links: Abgeordnerter Dt. Minderheit Ryszard Galla, ElisabetWolbers                                        Pawel Adamowicz (Danzig), Prof. Dr. Andrezey  Przylebski                         (Dt. Generalkonsulin Breslau), Bgm. Klaus Homann (Hirschaid), Bgm.                                        (Botschafter Rep. Polen) und Botschafter Thomas Ossowski

Lukaz Jastrezembski (Leschnitz), Bgm. Jerzy Wrebiak (Brzeg).                                                        (Ko-Vorsitzender Deutsch-Poln. Regierungskommission).

                                                                                                                                     

In den anschließenden Work-Shops ging es dann noch um bilaterale Ausbildungskonzepte, Maßnahmen zur Förderung von Sprachkompetenz und Migration/Integration.

Den Höhepunkt des Abends bildete dann ein Empfang durch das Außenministerium mit einer kurzweiligen Rede unseres Außenministers Dr. Frank-Walter Steinmeier. Vielleicht lag die kürze der Rede, die aber alles auf den Punkt brachte, daran, dass an anderer Stelle schon der noch amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, wartete.

Interessant war dann auch das gemeinsame Abendessen bei dem ich Dank meiner polnischen Kollegen viele neue Kontakte knüpfen durfte.

 

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Am 26. und 27. Oktober nahm ich mit weiteren 27 Bürgermeistern aus dem Landkreis an einer Bürgermeisterklausurtagung in Waldsassen teil. An diesem Treffen beteiligten sich auch die wichtigsten Führungskräfte des Landratsamtes um über aktuelle Themen zu berichten und für Fragen zur Verfügung zu stehen. Abgehandelt wurden die Themen ÖPNV im Landkreis Bamberg, Wirtschafts- und Tourismusregion Bamberg, Situation der Grund- und Mittelschulen im Landkreis, Aktuelles  vom Zweckverband Gymnasien und den Realschulen. Es wurde das neue Bildungsbüro mit seinem Auftrag und Konzept vorgestellt und das Bauen im Landkreis beleuchtet. Über "Aktuelles aus dem Gemeindetag" und "Die Lage der Gemeindefinanzen" berichtete Herr Mayer vom Bayrischen Gemeindetag. Eine Veranstaltung die den Teilnehmern viel Wissenswertes übermittelte und einen regen Austausch am Abend und in den Pausen zur Folge hatte.

 

 

 

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Beim Ersten Hirschaider Bürgerforum, am Samstag den 22. 10. 2016, nahmen sich ca. 150 Bürgerinnenn und Bürger Zeit um sich erneut mit dem Thema ICE in der RegnitzArena zu befassen. Nach einer aktuellen Sachlage, geschildert an Hand einer Power-Point-Präsentation durch Alfred Neukam folgte eine rege Diskussion mit dem Schwerpunkt Haltepunktverlegung und zum Thema Parkplätze gekonnt moderiert von Helga Bieberstein. Es wurde zeitweise kontrovers diskutiert was bewies, dass den Bürgern das Thema ICE "am Herzen liegt". Am Ende der Veranstaltung trugen sich viele Bürger in eine Liste ein um sich in nächster Zeit aktiv in das neu gegründete "Bürgerforum" mit einzubringen. Das Treffen tagt nun am 9. 11. um 19.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Zuhörer sind erwünscht.

 

 

 

 

 

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Am 13. 10. Gespräch im Bay. Landtag (Innenministerium) mit Herrn Schober von der Obersten Baubehörde und Innenminister Herrmann bezüglich des ICE-Ausbaues. Dabei habe ich auf die Problematik der Parkplätze hingewiesen mit der Bitte um Unterstützung durch das Innenministerium. Ich habe klar verdeutlicht, dass noch vor Baubeginn der ICE-Strecke dieses Problem gelöst sein muss. Es kann nicht sein, dass an der Ostseite von Hirschaid, Höhe Heinrichsstrasse, bis zu 130 Parkplätze wegfallen und kein Ersatz geschaffen ist. Ziel der Marktgemeinde ist ein Grunderwerb entlang der Strasse Leimhüll. Der an den Gleisanlagen bestehende Grund gehört der Bahn und muss noch vor Baubeginn an den Markt verpachtet oder verkauft werden. Ein guter Vorschlag unseres Abgehordneten Heinrich Rudrof war ein Erwerb auf Erbpacht. Nach Erwerb könnte die Gemeinde in Höhe des Jugenzentrums ein kleines Parkhaus errichten. Weiter in nördlicher Richtung bis zu BayWa könnte ich mir ebenerdige Parktplätze mit entsprehender Begrünung vorstellen. Ausserdem habe ich ein Statikgutachten in Auftrag gegeben um eine Aufstockung der vorhanden Tiergarage zu prüfen. Für alles zusammen muss jetzt noch eine Machbarkeitsstudie erfolgen mit dem Ziel Fördermittel der Regierung (Oberfranken) für die zu errichtenden Stellplätze zu erhalten. Dies muss ein vorrangiges Ziel für Hirschaid sein.

Weiterhin habe ich die eventuelle Verlegung des Haltepunktes in Hirschaid angesprochen. Eine Unterstützung dieser Maßnahme sieht die Oberste Baubehörde und das Innenministerium ehr kritisch. Eine Äußerung kann aber erst nach einer eindeutigen Beschlussfassung durch den Marktgemeinderat erfolgen. Die selbe Aussage trafen auch Landrat Kalb, MdB Thomas Silberhorn, MdB Andreas Schwarz und MdL Heinrich Rudrof. Erst ein Beschluss und eine klare Aussage der Kommune - dann volle Untertützung durch unsere Politiker.

Bei dem 2. Gespräch ging es um die Barrierefreiheit für den Strullendorfer Bahnhof für den unsere Nachbargemeinde schon lange kämpft. Hier äußerte sich Innenminister Herrmann sehr positiv für Strullendorf.

Rund 130 Bürgerinnen und Bürger aus Hirschaid fanden am 29. September den Weg in die RegnitzArena um sich über den aktuellen Stand des ICE-Ausbaues zu informieren. Zu dieser Info-Veranstaltungen waren Vertreter der DB-Projektbau (Frau Koch, Herr Plenter, Herr Hage) anwesend um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Erneut mussten sie sich Kritik über veraltetes Material, mangelnde Schienenpflege und veraltetes Bremsmaterial anhören. Ein großes Problem besteht auch bei den mangelnden Parkplätzen für die jedoch die Kommune zuständig ist. Eigentlich ein Unding wie ich meine denn warum soll die Kommune den Service für die Bahn liefern. Sei es wie es ist wir brauchen dringend eine Lösung für die ich bereits Gespräche in München und Bayreuth geführt habe. Eine Lösung die vor dem Ausbau kommen muss. Hier bedanke ich mich ausdrücklich für die Unterstützung der Politiker MdL Heinrich Rudrof, MdB Thomas Silberhorn und Thorsten Glauber die diese Termine ermöglichten und jederzeit ein offenes Ohr für meine Anliegen haben. Ein weiteres Problem sehe ich in der Ausweisung von Lagerplätzen für Baumaterialien und Schutt während der Bauphase. Diese sind meiner Meinung nach überdimensioniert im Bereich Realschule und vor allen Dingen am Hotel Göller. Hier befürchte ich eine Beeinträchtigung durch Baulärm und in Folge Schaden für den Hotelbetreiber. Weitere Diskussionspunkte waren die Wasserführung, die Ausstattung der Lärmschutzwände und der passive Schallschutz den weniger Bürger wie erwartet bekommen. Auch die Sperrungen während der Brückenbaumaßnahmen werden uns vor große Probleme stellen. So werden nacheinander die Brücke Griesweg ertüchtigt, gefolgt von dem Ausbau der Eisenbahnbrücke über der Maximilianstrasse und danach die Brückenerneuerung der Eisenbahnbrücke zwischen Hirschaid und Strullendorf die jede für sich in etwa 1 Jahr beansprucht. Die Main-Donau-Kanal-Brücke "steht noch in den Sternen". Hier wird zur Zeit noch geprüft (Aussage v. 28. 9., Staatl. Bauamt) ob diese Brücke vollständig erneuert oder nur renoviert wird.

Die Frage nach dem Zeitpunkt der Planfeststellung konnte immer noch nicht beantwortet werden. Die Unterlagen liegen noch beim Eisenbahnbundesamt. Meine Einschätzung: Anfang 2017. Die Verwaltung der Marktgemeinde ist jedenfalls vorbereitet und wird sofort nach eintreffen der Unterlagen eine Bürgerversammlung abhalten, alle früheren Einspruchnehmer anschreiben damit der Einspruch erneuert wird und die direkten Anlieger der Maßnahme anschreiben und Gespräche führen. Auch ist geplant während der Anhörungsfrist (4 Wochen) längere Öffnungszeiten im Rathaus einzurichten um dem Bürger Hilfestellung bei Einsprüchen zu geben.

Auch möchte ich auf die einen Tage vorausgegangene Marktgemeinderatssitzung kurz hinweisen. Der Punkt "Beschluss über Haltepunktverlegung" wurde vertagt da auf Grund massiver Bürgerproteste (Anwohner) noch viele Fragen zu klären und Gespräche zu führen sind. Hier wurde vor allem Klage laut von Bürgern die den Übergang nach Hirschaid Ost zu überdimensioniert betrachten genau wie die angedachten Parkflächen.

 

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Am 22. September haben die Hirschaider Senioren einen Seniorenbeirat gewählt. Es ist bisher die einzige Seniorenvertretung im Landkreis Bamberg die in Versammlungswahl gewählt wurde. "Höchste Eisenbahn" meine ich, dass auch die Seniorinnen und Senioren ihre Interessen mit in die politischen Gremien einbringen. In Hirschaid wohnten mit Stichtag 22. 9. 2641 Personen über 60 Jahre. Das entspricht einen Bevölkerungsanteil von 21 %.   Die Seniorenvertretung ist ein unabhängiges Gremium mit dem Ziel die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Bürgerinnen und Bürger zu stärken und zu sichern und sich so für die Belange der älteren Generation einzusetzen.

Dies geschieht indem der Seniorenbeirat Bedürfnisse, Probleme und Wünsche der Älteren in die politischen Gremien transportiert. Er stellt Verbindungen zu einschlägigen Stellen her und ist in die Prozesse und Entscheidungen des Marktes Hirschaid eingebunden. Der Seniorenbeirat besteht aus 10 Mitgliedern. Gewählt wurden Dietmar Vetter, Ingrid Meth, Margit Nun, Georg Friesner, Dieter Eitel, Rita Reitz, Doris Pick, Kurt Loyens und Erwin Burkard. Von Amts wegen gehört dem Beirat noch der Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde, MGR Dr. Josef Haas an. Die Wahlen erfolgen im Rhythmus von 3 Jahren.

 

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Informationsveranstaltung in der Schule Sassanfahrt zum Thema "Nahversorgung Sassanfahrt". Ein klares Votum der Anwesenden: Fast 100 % Zustimmung zu dem Gesamtkonzept (siehe unten).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlässlich einer Informationsveranstaltung stellte ich zusammen mit den Investoren Janka und Kramer sowie dem Expansionsleiter der Fa. REWE, Herrn Pavlovic ein angedachtes Nahversorgungszentrum für Sassanfahrt gegenüber dem jetzigen REWE-Standort vor. Angedacht ist ein neuer REWE-Markt nach dem neusten Standart "Green-Building" mit erweitertem Angebot im vegetarischen und veganen Bereich sowie einem erweiterten Angebot von heimischen Produkten. Außerdem einer Eigenenergieversorgung von 60%. Abrunden soll den Standort ein Drogeriemarkt, ein Diskounter sowie eine Jet-Tankstelle. Letztere geöffnet von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Ich sehe hier eine Entlastung des Kernortes Hirschaid. Westliche Gemeindebürger können ihren Bedarf in Sassanfahrt decken und müssen auch zum Tanken nicht mehr nach Hirschaid fahren. Eine kleine Verkehrsentlastung aber auch ein erster Schritt. Weitere müssen über Altendorf (Autobahnanbindung) und Strullendorf (Anbindung B 505) folgen.

Die Fragen der anwesenden ca. 100 Zuhörer aus Sassanfahrt, Erlach, Köttmannsdorf, Röbersdorf und Juliushof wurden von den Referenten ausreichend beantwortet. Eine Probeabstimmung ergab für die Lebensmittelversorgung eine 100 % Zustimmung bei einer Verbindung mit Tankstelle 5 Gegenstimmen.

Diese Abstimmung deckt sich mit einer vorangegangen Abstimmung bei der Bürgerversammlung in Sassanfahrt.

Klarer Auftrag an mich und den Marktgemeinderat: Die Bürger des westlichen Gemeindeteils wollen eine erweiterte Nahversorgung mit Tankstelle.

 

 

 

 

 

So soll es einmal aussehen. Über einen Bebauungsplan entscheidet jetzt

der Marktgemeinderat.

 

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Am 9. September 2016 führten wir auf Vermittlung von MdL Thorsten Glauber (Freie Wähler) ein Gespräch bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH in München zwecks Haltestellenverlegung des Hirschaider Bahnhofs. Teilnehmer von unserer Seite waren Kreisrat Georg Kestler (Freie Wähler), Stefan Endres von der Bauverwaltung der Marktgemeinde und ich. Auf Seiten der Eisenbahngesellschaft nahmen an dem Gespräch Dr. Niggl (Leiter, Mitte links), Dr. Lang (vorne links) und Herr Schneider teil. Rechts im Bild Thorsten Glauber, Georg Kestler, Klaus Homann (v. vorne rechts). Wir konnten den Gesprächspartnern von der Eisenbahngesellschaft neue Aspekte für die Haltestellenverlegung näherbringen die vor allen Dingen im "Verkehrsnadelöhr" bei dem jetzigen Haltepunkt begründet liegen. Die Eisenbahngesellschaft ist zwar nicht Vorhabensträger der ICE-Erweiterung hat aber ein Mitspracherecht in den Arbeitskreisen. Es wurde uns versprochen unsere Argumente bei der nächsten AK-Sitzung am 22. September mit einzubringen. Alles in Allem eine gute Gesprächsatmosphäre.

 

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Auch mit der Universität in Bamberg arbeiten wir gut zusammen. Wir

beteiligen uns an einer Forschungsarbeit über familienfreundliche Gemeinden. Heute fand ein Treffen mit Master-Studentinnen und einem Querschnitt junger Familien im Rathaus Hirschaid statt. Das Ergebnis war durchwegs als positiv zu bewerten. Sehen wir was die weiteren Umfragen ergeben. Ich bin gespannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


In Hirschaid beabsichtigt die Gemeinde im Rathausparkt einen Energielehrpfad für Schüler und Interessierte Erwachsene zu errichten. Dieser Park soll eine "Abrundung" zum Energiepark, einer Veranstaltungsgebäude im Green-Building-Stil, und der "Bildungswerstätte Sassanfahrt" sein. Mittlerweile zeigte die Technische Hochschule Amberg-Weiden Interesse an diesem Vorhaben. Professor Frank Späte und Prof. Jakub Rosenthal (beide Fachbereich Maschinenbau/Umwelttechnik) nahmen die Idee auf und erarbeiteten mit über 20 Bachelor-Studenten und -Studentinnen in 10 Arbeitsgruppen verschiedene Modelle zum Thema Solarthermie, Biomasse, Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Die beeindruckenden Ergebnisse präsentierten sie in den Räumen der TH. Von der Marktgemeinde wohnten der Präsentation 1. Bürgermeister Klaus Homann, 2. Bürgermeisterin Elke Eberl und Annette Schäfer bei. Letztere wird nun als Leader-Vorstandsmitglied Fördergelder über die EU beantragen. Die Präsentationen werden  am 22. Juli 2016 um 17.00 Uhr im Rathaus der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Eine weitere Zusammenarbeit der TH Amberg-Weiden  mit dem Markt Hirschaid wurde ebenfalls vereinbart.


Warum ich so bitter enttäuscht bin

und das auch neben vielen anderen Mandatsträgern Minister Söder und Ministerpräsident Seehofer geschrieben habe.

 

Zuerst einmal: Was hat es für einen Vorteil Mittelzentrum zu sein?

- Bei der Ansiedlung von höheren Schulen wird das Mittelzentrum   

  bevorzugt

- Bei der Ansiedlung von Ämtern wird das Mittelzentrum bevorzugt

- Bei der Ausweisung von Einzelhandelsprojekten wird das    

  Mittelzentrum bevorzugt

- Bei Förderungen wird das Mittelzentrum bevorzugt.

 

Warum bin ich der Meinung, dass Hirschaid ein Mittelzentrum sein muß

Bereits im Jahr 2001 wurde ein umfassendes Gutachten der RRV-Gesellschaft für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis mbH (RRV), Bayreuth im Zusammenhang mit der Novellierung des LEP (Landesentwicklungsplan) Bayern vorgelegt.

Das Gutachten kam damals schon zu dem Ergebnis, dass der Markt Hirschaid die damaligen Soll-Kriterien des LEP Bayer vollständig erfüllt hat bzw. in einzelnen Bereichen eine deutlich höhere Zentralität als gefordert aufweist. Im Jahr 2001- erneut im Jahr 2012 - konnte der Markt Hirschaid mit Ausnahme der Verwaltungsfunktion in allen anderen Zentralitätsbereichen einen hohen überörtlichen Bedeutungszuschuss aufweisen, der deutlich über den Nahbereich hinausging.

Nach jetzigem Stand hat der Markt Hirschaid 12 290 Einwohner (Stand 27.5.16) und ist somit die größte Gemeinde im Landkreis Bamberg. Bedingt durch seine hervorragende Lage durch BAB 73, Bundesstr. B 505, der Bundesbahn sowie durch Gewerbeansiedlungen hat die Gemeinde eine stetige Aufwärtsentwicklung erfahren. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen beschäftigten Arbeitnehmer ist in Hirschaid seit Jahren steigend. Im Jahr 2000 waren es 3 734 mit Stand vom 27. 5. 16 5 339 Beschäftigte. Die Arbeitslosenquote liegt in Hirschaid bei 1,5 % (Landkreis 2,5%). Mit 2 796 Personen in Bezug auf den Berufspendlereinzugsbereich der Gemeinde Hirschaid ist das eine nach wie vor hohe Zahl die die Bedeutung des hiesigen Arbeitsmarktes untermauert.

Im schulischen Bereich können wir auf 2 Grundschulen, eine Mittelschule mit M-Zweig und eine Realschule verweisen. Unseren Kindern stehen 7 Kindergärten mit unterschiedlichsten Ausrichtungen und angechlossenen Kinderkrippen zur Verfügung. Die Versorung mit Ärzten kann als sehr gut bezeichnet werden. Weiterhin ist Hirschaid im Einzelhandelsbereich hervorragend aufgestellt.

Eine Antwort die ich von unseren Politikern und Entscheidungsträgern erwarte ist: Nach welchen Kriterien werden Mittelzentren ausgewählt? Das konnte mir noch Niemand erklären. Diese Frage habe ich deshalb speziell unserem Heimatminister Markus Söder gestellt der für die Anerkennung der Mittelzentren zuständig ist. Bis mir das nicht plausiebel erklärt wurde werde ich "keine Ruhe geben".


Am 1. Juni fand die erste Gesprächsrunde mit Hirschaider Ärzten im Rathaus statt. Bei diesem Gespräch, bei dem neben Fachärzten und Hausärzten, Vertreter des Marktgemeinderates auch 2 Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung teil. Großes Thema war die zukünftige Versorgung unser Marktgemeinde mit Hausärzten.

Einig war man sich, dass das augenblickliche Modell des Hausarztes keine Zukunft hat. Bei einem Zugang von 85 % Frauen in dieser Sparte sind Teilzeitmodelle und Gemeinschaftspraxen gefragt. Kein Arzt ist mehr bereit 60 und mehr Stunden in der Woche zu arbeiten. Auch sind Geldzuweisungen und verbilligte Wohnungen nicht unbedingt die Lösung bei Ansiedlung von jungen Ärzten. Die Kommune kann lediglich vermittelnd tätig werden.

Zwei Vorzeigemodelle sind in Hirschaid mit der Radiologischen Praxis im Industriegebiet und der Gemeinschaftspraxis der Kinderärzte die verschiedene Arbeitszeitmodelle verwirklichen und als Nebeneffekt eine Versorgung 6 Tage in der Woche gewährleisten.

Dieses Modell ist unbedingt auch im Hausarztbereich wünschenswert.

Ansonsten wurde uns von den Ärzten bescheinigt, dass Hirschaid eine Ortschaft ist die viele Vorteile als Wohngegend beinhaltet und das schon ein Grund ist hier anzusiedeln. Es heißt jetzt von Seiten der Gemeinde weitere Gespräche zu führen und interessierte Ärztinnen und Ärzte zusammenzuführen. Jedenfalls verträgt der Ärztestandort Hirschaid, der bis Pommersfelden reicht. noch 5 Hausärzte lt. Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung.


In der Bauausschusssitzung vom 7. Juni wurde das gemeindliche Einvernehmen für 26 Wohneinheiten erteilt. Alles Projekte der Innenentwicklung.

Weiterhin stellte ich den Mitgliedern des BA einen Vorentwurf für ein Wohnprojekt für barrierefreies Wohnen (ca 30 bis 40 Wohneinheiten) im Gebiet "Hohe Beete" vor mit ca. 10 zusätzlichen Einfamilienhäusern. Wichtig ist auch, dass durch die Erschließung eine Straße von der Maximilanstraße (Realschule) zur Industriestrasse gebaut werden kann. Dies würde zu einer maßgeblichen Entschärfung des Verkehrs vor der Realschule führen. Jetzt sind aber erst einmal Planer gefragt das Projekt in die Wege zu leiten. Wichtig ist ein Lärmgutachten da es hier zu Problemen kommen kann. Wir bleiben am Ball.

Es wurden auch Planungsleistungen für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Röbersdorf (Fußweg) vergeben. Hier ist Handlungsbedarf angesagt auf Grund des äußerst schlechten Zustandes der Straße.


In der Sitzung vom 31. Mai 2016 wurde die Satzung für einen zu gründenden Seniorenbeirat verabschiedet. Nun folgt eine Versammlung von Senioren mit dem Ziel den Beirat zu wählen. Diese Wahl werden wir bis Juli dieses Jahres durchführen. Dann können die Senioren an die Arbeit gehen und an einem seniorenfreundlichen Hirschaid arbeiten.

Des Weiteren wurde eine Grundsatzentscheidung zur Verwendung des Wappens und des Logos von Hirschaid getroffen.

Eine längere Zeit benötigte die Diskussion über die Fortführung des Bürgerbusses in Hirschaid. Da der Rufbus bis 31. Juli 2016 nicht mehr gefördert wird heißt es nun eine neue Lösung für Hirschaid, und vor allem für unsere Senioren, zu finden. Wie es aussieht werden wir uns auf zwei bis drei feste Tage mit festen Fahrzeiten festlegen. Diese Entscheidung wird in der Juni-Sitzung getroffen. Vorher gilt noch zu klären welcher Bus zum Einsatz kommt, wie der Fahrtverlauf sein wird und vor allem dass alle Ärzte angebunden werden. Auch der Kostenfaktor ist auf jeden Fall zu klären.

Der Antrag es Arbeitskreises "Energie" auf Legitimation und Budget-Bereitstellung wurde nach einer heftigen Diskussion zurückgenommen. Der Antrag der Freien Wähler auf Aufnahme eines festen Tagesordnungspunktes "Mitteilung der AK's" wurde dahingehend geändert, dass die AK's erst einmal aufgefordert werden sich zu melden und Anträge bzw. Redebeiträge zu stellen.

Neben einigen anderen Themen wurde der Bürgermeister beauftragt bei der Firma KUBUS eine Erdgasausschreibung für kommunale Liegenschaften in Auftrag zu geben.  Diese hat in der Vergangenheit "bares Geld" gebracht.


Wer oder was ist eine "Familienfreundliche Gemeinde"? Mit dieser Frage befassen sich 25 Master-Studenten der Friedrich-Alexander-Universität in Bamberg. Die Arbeit mit Befragungen und vielen Gesprächen wird ca. ein Jahr in Anspruch nehmen. Das Abstimmungsgespräch fand am 11. Mai im Landratsamt Bamberg statt. Ich bin für Hirschaid mit dabei und habe den Studenten meine volle Unterstützung angeboten. Ich hoffe natürlich auch, dass für unsere Marktgemeinde am Ende interessante Erkenntnisse mit dabei sind.

 


Interkommunale Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern aus Eggolsheim, Hallerndorf, Buttenheim, Altendorf und Strullendorf. Wir loten mit dem Landratsamt ein gemeinsames Projekt zur Klärschlammentsorgung mit Vertretern des Landratsamtes aus. Ein zweiter Schritt wäre dann eine Nutzung des Klärschlammes zur Energiegewinnung.

Die Stimmung zur Zusammenarbeit ist positiv und die Gespräche verliefen äußerst konstruktiv.

Jetzt ist das Landratsamt "am Zug" um eine Wirtschaftlichkeitsberechung in die Wege zu leiten. 

 

 


Beim Abstimmungsgespräch der Kindergartenleiterinnen unserer 7 Kindergärten stellten wir fest, dass sich der positive Geburtentrend in Hirschaid weiter fortsetzt. Bereits bei dem Gespräch im November stellten wir fest, dass die Aufnahmekapazitäten erschöpft sind. Als Folge wird die Vorschulgruppe des Kindergartens Sassanfahrt  ab September 2016 in die Grundschule des Ortsteiles verlagert. Wir gehen damit auch einen neuen pädagogischen Weg in dem wir die Vorschulkinder langsam an den die Schule heranführen ohne sie zu überfordern.

Jetzt stellt sich ein weiterer Bedarf an Plätzen, sowohl im Kindergarten- wie auch im Krippenbereich heraus.

Möglichkeiten sind eine weitere Wald- bzw. Naturgruppe im Juliushof bzw. Erweitung der Räumlichkeiten im Kindergarten Mikado in Hirschaid. Beide Möglichkeiten werden nun geprüft.

 

 


Weitere Baugenehmigungen

 

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 3. Mai wurden wieder Baugenehmigungen erteilt. So stimmte der Ausschuss dem Bau von 2 Einfamilienwohnhäusern (Hirschaid, Sassanfahrt), 1 Zweifamilienwohnhaus (Rothensand) und einem Sechsfamileinwohnhaus in Sassanfahrt zu.

Auch für einen Wohnmobilstellplatz zwischen RegnitzArena und Frankenlagune wurde "grünes Licht" gegeben. Im ersten Schritt sollen erst einmal 12 Stellplätze ausgewiesen werden. Dieser Schritt soll die Attraktivität von Hirschaid und auch der Frankenlagune erhöhen und ist bereits seit längerer Zeit überfällig.

 


Neues Baugebiet "Pfefferäcker"

 

Am 29. April 2016 erfolgte der Spatenstich für ein neues Baugebiet im Ortsteil Rothensand. Das Baugebiet "Pfefferäcker" ist in "privater Hand" und umfasst Platz für ca. 15 Häuser. Die Ausrichtung erfolgt nach modernsten ökologischen Maßstäben wie der Planer Frieder

Müller-Maatsch vom gleichnamigen Planungsbüro erläuterte. Hierbei ist ein Spielplatz sowie eine großzügige Begrünung geplant. Für starke Regenereignisse werden für das Oberflächenwasser Rückhaltebecken gebaut. Die vorbereitenden Maßnahmen werden Ende 2016 beendet sein und die Grundstücke ab 2017 zum Verkauf anstehen.

In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister auf weitere Baulandausweisungen hin. So wurde in Großbuchfeld Südost ein kleines Baugebiet mit 6 Bauplätzen erschlossen. Diese Maßnahme steht vor der Fertigstellung. Für das Baugebiet "Neugarten" in

Sassanfahrt erfolgte der Satzungsbeschluss. Der Bebauungsplan ist fertig. Die Erschließung von 8 Baurechten erfolgt im Jahr 2017.

Gegenüber dem Friedhof in Hirschaid ist eine Ortsabrundung geplant. Hier sind die Planer "Barth & Nisslein" bei der Arbeit um einen Bebauungsplan zu erarbeiten der dann in die Aufstellung geht.

 


Großen Anklang fand die erste Seniorenradtour (Ü60) mit dem Bürgermeister am 30. April. Die Tour startete vor der Gastwirtschaft Kraus und führte über am Rhein-Main-Donau-Kanal entlang nach Seußling. Von dort ging es zurück an der Regnitz entlang in die Regnitzau. Von dort entlang der Hochwassermauer Richtung Strullendorf. Von Strullendorf wieder zurück zur Gastwirtschaft Kraus wo der Tag gemütlich im Kraus'n Garten ausklang. Auch einige über 80jährige nahmen an der Veranstaltung teil und standen den übrichen Teilnehmern in Sachen Fitness in keinster Weise nach. Die Leitung oblag Frau Margit Nun die eine wunderbare Strecke herausgesucht hatte. Alle Teilnehmer waren der Meinung, dass diese Veranstaltung unbedingt wiederholt werden muß. Ein Beweis, dass unsere Senioren nicht zum "alten Eisen" gezählt werden möchten und Fitnessangebote unbedingt in das Seniorenprogramm aufgenommen werden müssen. Ingesamt wurden 20 Kilometer geradelt.


Hier der vollständige Text (Bamberg Stadt & Land v. 16.4.2015)

 

Mit viel Selbstbewustsein: Warum ist Ihr Ort der schönste im ganzen Landkreis?

Klaus Homann:
"Was ich an Hirschaid liebe, kann ich nur schwer in Worte fassen. Es ist halt meine Heimat - für mich die schönste Gemeinde der Welt. Es sind das Engagement der Menschen, unsere wunderbare Natur, die traditionellen Feste, das vielfältige Kultur- und lebendige Handelsangebot, die schmackhaften Brauereien, die umfangreichen Bildungs- und Freizeitangebote und die Lage zwischen der Weltkultur-

erbestadt Bamberg und der dynamischen  Wirtschaftsregion Nürnberg. Aber vor allem sind es die Bewohner von Hirschaid, die jedem Gast offen und freundlich entgegentreten und den Neubürgern den Zuzug erleichtern.

Die Marktgemeinde Hirschaid liegt zentral an der Autobahn A73 und hat eine gute Verkehrsanbindung an die A3. Sie ist sehr gut eingebunden in die Eisenbahnverkehrsachse Nürnberg-Erfurt. Unsere Gemeinde kann auf sehr viele weiche Standortfaktoren verweisen, die Hirschaid so richtig lebenswert machen. Wir haben sieben Kindertagesstätten mit unterschiedlichster pädagogischer Ausrichtung und angeschlossenen Kinderkrippen, zwei Grund- und eine Mittelschule mit M-Zweig und eine Realschule. Jeder Gemeindeteil ist mit einem Spielplatz und teilweise Bolzplatz ausgestattet. Des Weiteren befindet sich in fast jedem Gemeindeteil ein Gemeinschaftshaus. Außerdem ist Hirschaid mit einer breit aufgestellten Gastronomie ausgestattet. Ein Vier-Sterne-Radweg entlang des Rhein-Main-Donau-Kanals verbindet die Kaiserpfalz-Stadt Forchheim mit der Weltkulturerbestadt Bamberg."

 

Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Was wäre Ihr Traumprojekt für ihren Ort?

Klaus Homann: "Wer in Hirschaid lebt und arbeitet, hat schon heute großes Glück. Gerne hätte ich mehr Geld zur Verfügung, um die dringend notwendige Sanierung der Grund- und Mittelschule sowie unserer Kindertagesstätten voranzutreiben. Die energetische Sanierung gemeindlicher Liegenschaften wäre mir ein weiteres Anliegen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels müssen wir unsere Kommune sexy für die junge Generateion und interessant für die ältere Generation machen, damit Hirschaid auch zukünftig eine Gemeinde für jedes Lebensalter bleibt. Hier stelle ich mir insbesondere innovative und generationsübergreifende Wohnkonzepte vor und ein verbessertes Angebot im Bereich des Personennahverkehrs.

In diesem Punkt bin ich aber auch Realist. Ich hoffe nicht auf den unerwarteten Geldsegen. Aber Wünsche hätte ich schon. Dies wären die dringend notwendige Sanierung der Grund- und Mittelschule in der Regnitzau und die Sanierung von zwei Kindertagesstätten. Diese Maßnahmen würde ich sofort vorziehen. Wann dann noch etwas Geld übrig wäre, hätte ich noch einige gemeindliche Liegenschaften, vor allem entergetisch, zu sanieren. Das würde dann in der Folgezeit wieder Geld sparen."

 

Was bereitet Ihnen in ihrem Ort Sorgen? Wie wollen Sie die Probleme angehen?

Klaus Homann:

"Jede Medaille hat immer zwei Seiten. Die zunehmende Attraktivität von Hirschaid als Lebensraum für Menschen und Standort für Unternehmen hat die bereits angespannte  Verkehrs- und Parksituation weiter verschärft. Auch wird uns der Ausbau der ICE-Strecke vor große lärm- und verkehrstechnische Probleme stellen. So werden in den Jahren 2021 bis 2024 zwei Vollsperrungen von stark befahrenen Straßen große Probleme aufwerfen. Auch die geplante Sanierung bzw. die Erneuerung der RMD-Kanal-Brücke wird eine Belastung für die Menschen in Hirschaid sein. Um diese Belastungen möglichst gering zu halten, stehe ich bereits seit dem Beginn meiner Amtszeit mit den Bürgermeistern aus Buttenheim, Altendorf und Strullendorf im engen Austausch, um gemeinsame und überregionale Lösungen zu finden. In diese Gespräche sind auch alle zuständigen Ämter wie Straßenbauamt, Regierung von Oberfranken, Autobahndirektion, Polizei und das Landratsamt mit eingebunden. Eine Autobahnauffahrt in Altendorf und eine Anbindung von Strullendorf an die B505 würde hier zu einer erheblichen Verkehrsentlastung führen."

 

Was ist Ihr Lieblingsplatz in ihrem Ort, an dem Sie sich besonders gerne aufhalten oder der eine besondere Bedeutung für Sie hat?

Klaus Homann:

"Mein Lieblingsplatz heißt Hirschaid. Hier lebe und arbeite ich gerne und zwar überall. Ansonsten habe ich zwei ganz persönliche Favoriten. Zum einen meinen häuslichen Freisitz, in dem ich im Kreise meiner Familie Ruhe und Erholung finde. Mein zweiter Lieblingsort ist am Vorplatz des Vereinsheimes des Obst- und Gartenbauvereines Regnitzau. In der Anlage betreuen meine Frau und ich seit über 15 Jahren den Bauerngarten. Nach getaner Arbeit genieße ich alleine oder mit meiner Ehefrau bei einem Glas alkoholfreien Bier den Einbruch der Dämmerung. Gesellschaft würde hier nur stören. Einfach herrlich."

 

Was hat Hirschaid was andere Orte nicht haben?

Klaus Homann:

"Es ist das herausragende ehrenamtliche Engagement der Menschen in Hirschaid. Es sind unsere Lage, unsere Gastronomie, unsere Brauereien, unsere Feste und Traditionen und unsere Freizeitangebote. So haben wir mit der FrankenLagune ein Erlebnisbad mit einer ange-

schlossenen Saunalandschaft, die jährlich über 100 000 Besucher aus dem ganzen Umkries anlockt und zum Verweilen einlädt. Im kulturellen Bereich kann ich unter anderem auf unser "Schloss Sassanfahrt" verweisen, das jährlich immer besser angenommen wird. Aber auch die fast über 100 Vereine sorgen für ein einzigartiges kulturelles und sportliches Leben in unserer Marktgemeinde. Last but not least laden unsere "Häschadä Källä" und die beschaulichen Biergärten zum Verweilen ein. Wer es hektischer will besucht im September die Hirschaider Kirchweih, die für mich gleich nach der Sandkirchweih kommt."

 


Neues vom ICE-Ausbau

 

Die Pläne liegen noch beim Eisenbahnbundesamt. Laut Bahnverantwortlichen muss jeden Tag damit gerechnet werden, dass die Unterlagen an die Regierung von Bayreuth geschickt werden. Von dort bekommen wir die Planfeststellungsunterlagen dann binnen weniger Wochen zugesandt. Wir haben dann 4 Wochen Zeit unsere Einsprüche geltend zu machen.

Sobald die Unterlagen der Gemeindeverwaltung vorliegen werden die bisherigen Einspruchnehmer von der Gemeindeverwaltung informiert damit sie ihre Einsprüche aktualisieren. Außerdem wird eine Bürgerversammlung abgehalten um die Bürger über ihre Rechte aufzuklären und Hilfestellung zu gewährleisten. Diese Hilfestellung bekommen die betroffenen Bürger dann auch von der Gemeindeverwaltung die in der Zeit der Einspruchfrist verlängerte Öffnungszeiten im Rathaus anbietet.

Vorab jedoch einige geplante Baumaßnahmen und damit verbundene Sperrungen in Bezug auf die ICE-Ausbaumaßnahmen.

 

- Griesweg. Erneuerung der Überführung.                 Sperrung vom 01. 03. 2020 bis 31. 10. 2020

- Maximilianstr. Unterführung                                        Sperrung vom  01. 02. 2021 bis 31. 10. 2021

- St.Str. 2244 Brücke zw. Hirschaid u. Strullendorf    Sperrung vom 01. 11. 2021 bis 15. 10. 2022

- Fußgängerunterführung Haltebereich/Bahn           Sperrung vom 01. 07. 2020 bis 31. 07. 2023

 

Im Augenblick wird auch geprüft ob die RMD-Kanal-Brücke saniert oder komplett erneuert wird. Diese Maßnahmen sind unumgänglich laut dem Straßenbauamt und werden noch einmal zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen, egal ob Sanierung oder Erneuerung.

Mit dieser Maßnahme müssen wir ab 2019 rechnen.

 

Bei den Terminen handelt es sich um Planungen. Diese können sich selbstverständlich noch ändern.

 


Vorlandabtrag in der Regnitzau

Was verbirgt sich dahinter

 

Bereits Ende der 1990er Jahre wurde der Markt Hirschaid vom Landratsamt Bamberg aufgefordert, die ehemalige Bauschuttdeponie Köttmannsdorf (direkt an der Regnitz gelegen) gegen Hochwasser ausreichend abzusichern oder abzutragen. Eine Abtragung hätte erhebliche Kosten verursacht. Die Schätzungen kamen auf über 1 Million Euro.

Nach erfolgten Abstimmungen mit den Fachbehörden wie Landratsamt Bamberg und Wasserwirtschaftsamt Kronach hat dann der Marktgemeinderat 2013 entschieden den Vorlandabtrag zu realisieren. Das heißt auf der westlichen Seite der Regnitz (Köttmannsdorf) wird der Druck der Regnitz auf das Ufer durch Steinschüttungen entschärft. Auf der östlichen Seite (Regnitzau von der Uferstraße bis zur Sandbank) wird Boden abgetragen und dieser Teil renaturiert damit sich der Fluß bei Hochwasser ausbreiten kann. Ganz nebenbei erfolgt dadurch eine Aufwertung des Geländes und ein schönes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung.

Die Maßnahme kostet 296 000.- Euro und beinhaltet den Abtrag von 3400 Kubikmeter Oberboden, das Lösen und Abfahren von sandigem Material (26500 Kubikmeter), 2560 Tonnen Steinschüttung und ein Biberschutz des Hochwasserdammes auf einer Länge von 140 m.

 


Am Freitag, den 26. 2. 2016, hatte die Bayerisch/Slowenische Gesellschaft mit ihrer Vorsitzenden Prof. Dr. Michaela Fuchs zu einen Empfang mit Erfahrungsaustausch die bayerischen und slowenischen Partnergemeinden nach München eingeladen. Begrüßt wurden wir von Generalkonsul J. Kecek. Nach einem Besuch des NS-Dokumentationszentrums trafen sich die rund 30 Teilnehmer im "Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke" zu einem Erfahrungsaustausch. Hier konnten wir viel "Lob ernten" bei dem Vortrag über Aktivitäten im Jahr 2015. Insgesamt konnte ich von 17 gegenseitigen Treffen sowohl in Iv. Gorica als auch in Hirschaid berichten. Diese bezogen sich auf gegenseitige Besuche der Feuerwehren mit Ablegung der jeweiligen Leistungsabzeichen, Besuch des Frauenbundes in der Partnergemeinde, Praktikas slowenischer Schüler in deutschen Betrieben, Besuche im Kloster Sticna, Teilnahme der slow. Metzgerei an Frühjahrs-, Herbst-, Weihnachtsmarkt und Rathausfest, Besuch einer deutschen Delegation zur Schulhauseinweihung in Zagradec, Schüleraustausch der Realschulen, Jugendfußballturnier und Teilnahme slow. Landfrauen am Frühjahrsmarkt. Daneben viele Besuche unter Privatpersonen. Mittlerweile bestehen Partnerschaften zwischen der Realschule Hirschaid und der Mittelschule Iv. Gorica, Partnerschaften zwischen der FFw Röbersdorf und den Wehren Sentvid und Sticna und ein "Freundeskreis Ivancna Gorica" hat sich gegründet. Die einheimische Brauerei Kraus beliefert 3 Gaststätten in der Partnergemeinde und eine Partnerschaft unserer Mittelschule mit einer Schule in Iv. Gorica wird gerade angebahnt.

Eine Partnerschaft die sich sehen lassen kann und mit Leben erfüllt ist wie mir auch in München bestätigt wurde. Auf meine Anregung hin ist für nächstes Jahr ein Workshop in einer Gemeinde in Slowenien geplant um Wissen auszutauschen, gemeinsame Projekte zu planen und Fördermöglichkeiten über die EU zu ermitteln.

 

Bild: Mit meinen Bürgermeisterkollegen Dusan Strnad (Ivancna Gorica) und Lukasz Jastrzembski (Lesnica) anläßlich der 15 (+1) Partnerschaftswoche mit Iv. Gorica. 2. v. re. 3. Bgm. Hans Wichert

 

                                            


Am 29. Februar 2016 konnte ich vom Bayerischen Staatsminister für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, und Staatssekretär Albert Füracker im Heimatministerium Nürnberg den Förderbescheid für die Breitbandentwicklung in unserer Marktgemeinde entgegennehmen. Nach Beendigung der Baumaßnahmen Ende 2016/Anfang 2017 werden in allen unseren Ortsteilen Breitbandgeschwindigkeiten von mindestens 30 MBit zur Verfügung stehen. Die Betonung liegt hier auf dem Wort mindestens. Diese mindestens 30 MBit resultieren aus europarechtlichen Vorgaben des Bayerischen Breitbandförderprogramms. Stellenweise werden in Hirschaid bereits jetzt ohne Ausbau Geschwindigkeiten von bis zu 100/200 MBit von verschiedenen Anbietern angeboten. Ich rate Ihnen daher einen Vergleich der verschiedenen Anbieter auf dem Telekommunikationsmarkt vorzunehmen. Ein erster Schritt zum Breitbandausbau ist somit getan. Jedoch ist dies für mich kein Grund sich auf den Status Quo auszuruhen. Vom Marktgemeinderat wurde die Verwaltung bereits beauftragt einen sogenannten "Masterplan Breitbandausbau" durch ein Fachbüro erarbeiten zu lassen. Gefördert wird diese Maßnahme durch das Ausbauprogramm des Bundes. Die entsprechenden Förderanträge wurden bereits gestellt. Wir bleiben am Ball, respektive am Kabel.

 


 

Kreisverkehr Köttmannsdorf

Eine Zitterpartie

 

Eines meiner Hauptanliegen als Bürgermeister war die Errichtung eines Kreisels an der Einfahrt in Köttmannsdorf. So nahm ich sofort nach meiner Amtseinführung Kontakt mit dem Strassenbauamt Bamberg auf um die Möglichkeiten einer Realisierung zu ergründen. Dort klang alles ganz einfach: Beantragung über Straßenbaulast (80% Förderung) und nicht wie bisher gedacht über Unfallhäufigkeit. Die restlichen 20% mit dem Landratsamt teilen - was kann leichter sein. Also Planung in Auftrag gegeben und die Sache müßte laufen. Dachte ich - bis zum 8. April 2015. An diesem Tag "flatterte" mir eine E-Mail in den Bildschirm mit der Information: Förderung des Kreisverkehres mit maximal 50% oder weniger. Ich war auf den Boden der (politischen) Tatsachen zurückgekehrt. Aber aufgeben gilt nicht. Sofort Termin bei der Regierung in Bayreuth gemacht und losgefahren. Dort dann die Ernüchterung. Nichts zu machen. Anweisung von Oben. Es wurde uns aber der Tip mit

"auf den Weg gegeben" die Sache politisch zu lösen. Im Raum standen die Namen MdL Rudrof und Staatssekretär Eck. Wenn dann können die noch etwas machen so die Auskunft. MdL Rudrof sagte sofort Unterstützung zu. Staatssekretär Eck lief mir in München über den Weg den ich dann sofort mit meinem Anliegen konfrontierte. Auch dieser sagte sofort Unterstützung zu. Also weiter geplant. Termingerecht die Planung bis Ende August 15 eingereicht und gewartet. Zwischenzeitlich mehrere Telefonate mit unserem Abgeordneten Rudrof. Es sollte ja nichts dem Zufall überlassen werden. Nun hieß es warten (auf den Förderbescheid). Der kam jedoch nicht. Was kam war der Anruf vom Planungsbüro Anfang Dezember: Fördertopf ist für 2016 leer und 2017 wird er nicht mehr aufgelegt. War das das AUS für den Kreisel? Das konnte nicht sein. Also MdL Rudrof angerufen. Er befand sich gerade auf dem Weg nach München. Und nun ging alles Schlag auf Schlag. Anruf aus dem Innenministerium von unserem Abgeordneten um noch einige Fragen zu klären. Staatssekr. Eck hatte seine Fachbereichsleiter zusammengerufen um eine Lösung zu erarbeiten. Diese sollte am nächsten Tag präsentiert werden. Mehrere Anrufe von Rudrof (letzter um 22.00 Uhr). Nächsten Tag Anruf Rudrof: Es läuft gut. Eine Woche später: Wir kommen wieder in das Förderprogramm. Kurz vor Weihnachten schriftliche Zusage: Wir sind wieder im Förderprogramm. Bis dahin hatten wir jedoch noch keine Zusage wie hoch die Förderung ausfallen würde. Sie konnte sich zwischen 50 und 80 % bewegen. In der Folgezeit banges Warten bis vor ungefähr 2 Wochen. Anruf mit anschließender Mail von der Regierung in Bayreuth. 75 % Förderung bei ca. 750 000.- Euro Gesamtkosten. Mir viel ein Stein vom Herzen. Um die ganze Sache abzurunden sagte dann auch noch Landrat Kalb eine Teilung der restlichen 25% mit dem Landkreis zu. Jetzt laufen die Grunderwerbsverhandlungen und die Feinplanungen. Der Kreisel kann kommen. Ich denke, daß wir das bis Ende 2016 erledigt haben.

Es ist gut zu wissen einen guten Abgeordneten im Landtag zu haben der sich für die Belange seiner Kommunen einsetzt. Danke Heiner Rudrof. Auch Danke an Landrat Kalb.

 


 

Grußworte Jahresanfang 2016

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

in vielen Menschen, vor allem uns Deutschen, wohnt eine Angst, eine sogenannte Urangst. Angst vor der Zukunft, vor dem Ungewissen, vor dem Unsicheren. Waren es noch vor einem Jahr etwas über 30 Prozent der Deutschen die sich um die Zukunft sorgten, sind es jetzt bereits über 50 Prozent. Schuld daran sind die Flüchtlingsströme, die Kriege in der Welt und aktuell die Anschläge in Paris. Wir schauen lieber zurück auf Vertrautes statt vorwärts. Wir können aber nicht die Zeit aufhalten oder in die Zukunft schauen. Gott sei Dank ist das so. Wir sollten aber gerade im Rückblick zuversichtlich vorwärts schauen. Wir sollten froh sein, dass wir über 70 Jahre in Frieden und Freiheit leben durften. Wir sollten froh sein wenn wir unser Auskommen haben und gesund sind. Freilich mussten wir auch Rückschläge einstecken aber das gehört zum Leben. Leider haben viele von uns verlernt zufrieden zu sein. Wir wollen immer mehr und werden immer unzufriedener. Unsere Wünsche sind das Ziel und wir sind enttäuscht wenn wir ins Leere laufen. Was ist aber das Ziel? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es sollte aber nicht zu hoch gesteckt sein. Denjenigen unter uns, die sich vor der Zukunft fürchten sei angemerkt: Haben Sie keine Angst. Sie können die Zeit nicht aufhalten aber Sie formen und gestalten. Diese Freiheit hat jeder für sich selbst. Auch in unserer schönen Marktgemeinde müssen wir weiter vorwärts schauen, denn viele Herausforderungen stehen bereits im laufenden Jahr an. Nachfolgend seien nur einige Beispiele genannt.

 

-        Sanierung im Rahmen der Trinkwasserversorgung

   (Ausbau Brunnen IV Seigendorf und Sanierung der Kälberbergquellen)

-        Bau eines Tiefbrunnens am Hallenbad um die Trinkwasserversorgung

   zu entlasten. Kein Trinkwasser mehr zum Filterspülen.

-        Beginn der Sanierungsmaßnahmen der Käranlage

-        Baubeginn Breitbandausbau

-        Kreisverkehr Köttmannsdorf

-        Diverse Kanalsanierungsmaßnahmen im Zuge des gemeindlichen

   Kanalsanierungskonzeptes

-        Weitere innerörtliche Baulanderschließung (z. B. Pfäfferäcker Rothensand

   und „Großbuchfeld Südost“.

-        Beginn Planungsmaßnahmen Sanierung Mittelschule

-        Verschiedene seniorenpolitische Maßnahmen

 

Dies sind nur einige Maßnahmen die „angepackt“ werden müssen. Meine Marktgemeinderäteinnen und –räte wie auch ich versprechen unser Bestes zu geben für unsere Großgemeinde Hirschaid.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückseliges neues Jahr 2016. Schauen Sie nach vorne und lassen Sie sich von „Mießmachern“ nicht

verunsichern.

 

Ihr

 

Klaus Homann

1. Bürgermeister

 


 

Liebe Besucher meiner Internetseite,

 

nun bin ich bereits seit über 20 Monaten Bürgermeister in Hirschaid.

Ich kann getrost sagen, dass die Arbeit mit den Marktgemeinderätinnen und –räten, der Verwaltung und auch den Bürgern äußerst konstruktiv und von einem guten Miteinander geprägt war.

Im Jahr 2015 haben wir einiges auf den Weg gebracht. Diese Errungenschaften möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

 

- So haben wir das gemeindliche Breitbandprogramm auf den Weg gebracht.

    Die Maßnahme wird Ende 2016/Anfang 2017 beendet sein.

- Die Hochwasserfreilegung Regnitzau wurde fertiggestellt.

- Die Gemeindeverbindungsstraße Hirschaid-Friesen wurde im 1. Teil erneuert.

    Der 2. Bauabschnitt erfolgt 2016.

- Die Baumaßnahme „Mischwasseranlage Sassanfahrt/Köttmannsdorf“ wurde beendet.

- Die Innenverdichtung wurde vorangetrieben. In diesem Zusammenhang wurden 97 Bauanträge bearbeitet.

- Die Kanalsanierung in der Regnitzau wurde im Rahmen des Sanierungskonzeptes durchgeführt.

- Die Baumaßnahme „Schloss Sassanfahrt“ ist beendet.

- Die Umbaumaßnahmen „Alte Schule Erlach“ sind beendet.

- Die Sanierung Mittelschule, Bau I, wurde begonnen.

- Eine Kinderkrippe in der Kindertagesstätte Sassanfahrt eingerichtet.

- Der Spielplatz Röbersdorf wurde eröffnet.

- Ein Fachärztezentrum im Industriegebiet (ehem. Disco) wurde eröffnet.

- Die Freundschaft zwischen unseren Partnern in Slowenien und Polen wurde weiter vertieft.

 

Leider ist die Haushaltslage weiterhin angespannt. Es gilt deshalb wo möglich Einsparungen vorzunehmen und Zuschüsse voll und ganz auszuschöpfen. Erfreulich ist dass die Schlüsse 000.- Euro höher liegen als erwartet und die Gewerbesteuerzahlungen nach wie vor stabil sind. D. h. dass wir die genehmigte Kreditaufnahme nicht galzuweisungen 100nz ausschöpfen müssen.


Einer meiner ersten Herausforderungen mit denen ich als neuer Bürgermeister konfrontiert wurde war die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Fachärztezentrum in Hirschaid.

Planungen vor meiner Zeit als Bürgermeister das Fachärztezentrum im Obergeschoß eines Autohauses unterzubringen waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Bei einem Termin mit den Ärtzen Dr. Metzger und Dr. Dr. Först wurde der Wunsch nach einem geeigneten Grundstück oder einem bestehenden Gebäude geäußert. Nach kurzer Überlegung fiel es mir "wie Schuppen von den Augen". Eine ehemalige Diskothek im Industriegebiet stand gerade leer. Sollte es möglich sein das Ärztezentrum dort unterzubringen hätte ich gleich "2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen". Ich hätte das ewige Streitthema (Ruhestörung, Verschmutzung) mit der Disco geklärt und meine Ärzte untergebracht. Bei einem Termin mit dem Besitzer des Gebäudes war dieser sofort von der Idee begeistert. Jetzt nur noch die Ärzte und den Besitzer zusammenbringen und die Sache müßte laufen. Gesagt, getan. Die Ärzte und der Besitzer wurden einig. Die Baumaßnahme zog sich zwar etwas in die Länge aber im Oktober 2015 konnten beide Ärzte einziehen. Offizielle Eröffnung war dann Ende 2015. Seitdem ist Hirschaid um eine radiologische und eine orthopädisch/chirurgische  Praxis mit mehreren Ärzten reicher.

 

Ich freue mich mit dem Radiologen Dr. Metzger über die Neueröffnung.

 

Vervollständigt werden sie durch einen Physiotherapeuten und einen Laden mit medizinischem Sortiment. Einge Räume sind noch frei. Ich habe die Hoffnung, dass auch diese bald gefüllt sind.